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Maserati: Open Points in einigen Ballungszentren

Autor / Redakteur: Jens Rehberg / Jens Rehberg

Die italienische Edelmarke musste 2009 an der Verkaufsfront Federn lassen. In diesem Jahr soll das laut Geschäftsführer Thomas Hajek besser laufen.

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Redaktion: Sie leiten seit dem 1. Januar die Geschicke von Maserati in Deutschland und zehn weiteren europäischen Ländern. Wie machen Sie das?

Thomas Hajek: Organisation. Gute Mitarbeiter. Und viel auf Achse sein.

Was genau haben Sie umstrukturiert und warum?

Uns war wichtig, eine Organisation zu schaffen, die schnell agieren kann und Synergien schöpft. Unsere Kunden sind traditionell schon sehr international. Dementsprechend versuchen wir nun, auch unsere Aktionen länderübergreifend auszurichten. Und das geht leichter, wenn die operative Verantwortung für die verschiedenen Märkte in einer Hand liegt.

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Wie funktioniert das konkret?

Wir haben ein klares Programm, nach dem wir die Themen abarbeiten. Unser wichtigster Vertreter im lokalen Markt ist unser Händler. Für den Händler ist wichtig, von uns die beste und schnellste Unterstützung zu erhalten. Darauf arbeiten wir hin.

Welche Aufgaben stehen auf Ihrer Prioritätenliste für Deutschland ganz oben?

Der deutsche Markt ist einer der wichtigsten. Ein Markt, der für Maserati enormes Potenzial bietet. Unsere jetzige Produktpalette gewährleistet auch den Händlern ein deutliches Wachstum, deswegen sehen wir sehr optimistisch in die Zukunft.

Im vergangenen Jahr hatte Maserati mit Absatzproblemen zu kämpfen. Rechnen Sie damit, dass sich das Luxussegment, in dem Sie sich bewegen, 2010 wieder erholen wird?

Unsere konservative Planung geht davon aus, dass das Segment zunächst stabil bleibt.

Ihre Verkaufserwartung für 2010?

Wir planen wegen des Gran Cabrios ein leichtes Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Das entspricht in Deutschland rund 430 Fahrzeugen.

Wie stellt sich aktuell die Renditesituation Ihrer Händler in Deutschland dar?

Das vergangene Jahr war sicher herausfordernd für alle Händler, die nicht vom Abwrackthema profitieren konnten. Genaue Zahlen kann ich leider keine nennen.

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