Maserati: Verkäufe sollen wieder anziehen

Redakteur: Andreas Wehner

Maserati will mittelfristig seine Absatzzahlen steigern. Um das zu erreichen, sollen neue Modelle kommen - allerdings erst ab 2013. Mit Informationen über eine Serienversion der SUV-Studie Kubang halten sich die Italiener noch zurück.

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Thomas Hajek, Managing Director Central/Northern Europe bei Maserati.
Thomas Hajek, Managing Director Central/Northern Europe bei Maserati.
( Wehner )

Maserati will seinen Absatz in Deutschland in Zukunft wieder steigern. Der für den deutschen Markt zuständige Geschäftsführer Thomas Hajek bestätigte das Ziel, in diesem Jahr 350 Autos zu verkaufen. Bei 19 Maserati-Standorten sind das weniger als 20 Autos pro Händlerstützpunkt. „Wir denken da mittel- und langfristig“, erläuterte Hajek auf der IAA 2011 im Gespräch mit »kfz-betrieb ONLINE«.

In den nächsten Jahren werde die italienische Marke wieder deutlich mehr Autos verkaufen. „In unserem Marktsegment haben sich die Käufer nach der Wirtschaftskrise extrem konservativ verhalten. Das wird sich wieder ändern“, glaubt Hajek. Maserati arbeite aber auch an neuen Produkten, so der Geschäftsführer.

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Für das kommende Jahr sei jedoch noch nicht mit einem neuen Modell zu rechnen. Insgesamt hält sich Hajek bedeckt, was die Zukunft der Modellpalette angeht. „Wir fokussieren uns jetzt auf die Lancierung unserer neuen Motoren“, so Hajek. Das 450 PS starke Gran Cabrio Sport, das im Vergleich zum Gran Cabrio über 10 PS mehr Leistung verfügt, kommt in diesen Tagen in den Handel.

Auf der IAA zeigte Maserati die SUV-Studie Kubang. Über eine Serienproduktion des Modells ist laut Hajek noch nicht entschieden. „Das Feedback ist gut, die Blogs haben reagiert und man sieht, dass es eine große Fangemeinde gibt, die so ein Auto gerne sehen würde“, sagte Hajek. Andere sind allerdings bereits deutlicher geworden. „Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann das Auto kommt“, zitiert „Spiegel Online“ Maserati-Sprecher Luca del Monte. Der Zeitpunkt ist indes noch offen und es dürfte noch etwas dauern, bis Maserati-Fahrer sich auch ins Gelände wagen können.

Zunächst steht Medienberichten zufolge nämlich der Nachfolger des Quattroporte auf dem Zeitplan, der wohl 2013 starten wird. Auch eine kleinere Limousine haben die Italiener noch in der Hinterhand. Dann dürften sich auch die Händler wieder über mehr Verkäufe freuen.

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