IAA Maskenpflicht und '3G-Prinzip' beim Messebesuch

Autor / Redakteur: dpa / Nick Luhmann

In knapp vier Wochen will die Bundeskanzlerin mit der IAA Mobility in München die erste internationale Großveranstaltung in Deutschland nach den Lockdown-Beschränkungen eröffnen.

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(Bild: IAA)

Die Messe sei von Anfang an unter Pandemie-Bedingungen geplant worden, und zwar „unabhängig von Inzidenzwerten“, betonten die Messegesellschaft und der Verband der Automobilindustrie (VDA) im Vorfeld des weltweit bekannten Branchenevents. Nur wer geimpft, genesen oder getestet ist, darf aufs Messegelände.

Neben Abstandsregeln und der Maskenpflicht für Aussteller und Besucher gelte als Voraussetzung für den Einlass „ein tagesaktueller negativer Corona-Test, ein Genesungsdokument oder eine vollständige Impfbescheinigung“. Auch für Besucher-Testfahrten mit Elektro-, Wasserstoff- und automatisierten Autos zwischen Messe und Innenstadt gelten Maskenpflicht und „das 3G-Prinzip“, sagte die IAA-Direktorin der Messegesellschaft, Christine von Breitenbuch.

Die Zahl der Besucher an den Messeständen und bei den Diskussionsforen wird wegen der Abstandsregeln begrenzt. Alle wesentlichen Programminhalte würden aber gestreamt und auf die Website sowie in soziale Netzwerke übertragen. Die IAA stehe in engem Austausch mit den Behörden, um tagesaktuell reagieren zu können. Mit der Stadt und dem Freistaat Bayern seien verschiedenste Szenarien ausgearbeitet worden.

„Kein Oktoberfest-Ersatz“

Weil erstmals ein wesentlicher Teil der IAA mit Präsentationen, Diskussionsforen und Konzerten mitten in der Münchner Innenstadt stattfindet, rechnet VDA-Geschäftsführer Jürgen Mindel letztlich mit mehr Besuchern als auf klassischen Messen. Ob auf dem Marienplatz und den vielen anderen Veranstaltungsflächen in der Innenstadt während der IAA vom 7. bis 12. September wieder eine Maskenpflicht eingeführt wird, ist noch nicht abschließend entschieden.

Die IAA werde aber kein Oktoberfest-Ersatz, auch in der Innenstadt „wollen wir keine Jahrmarkt-Atmosphäre schaffen“, stellte Breitenbuch klar. Die Veranstalter erwarten mehr als 1.000 Aussteller und Redner zur „weltgrößten Mobilitätskonferenz“, die mit 50 Fahrrad-Ausstellern und Fahrrad-Testparcous auch „größtes Bike-Event in Europa“ sei.

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