Massiver Gewinneinbruch bei Hyundai

Autor: Andreas Wehner

Unterm Strich verdiente der koreanische Autobauer im vergangenen Jahr fast 64 Prozent weniger Geld als noch 2017. Dabei gingen Absatz und Umsatz von Hyundai nach oben – allerdings nicht so stark wie ursprünglich erwartet.

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(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Der Gewinn des koreanischen Autobauers Hyundai ist im vergangenen Jahr deutlich eingebrochen. Der Nettoüberschuss sank im Vergleich zum Jahr 2017 um 63,8 Prozent auf 1,6 Billionen Won (derzeit rund 1,25 Mrd. Euro), wie Hyundai am Donnerstag mitteilte. Als Gründe führen die Koreaner ungünstige Wechselkurse, schwache Ergebnisse angeschlossener Unternehmen sowie eine schlechte Nachfrage an.

Dabei hat der Autohersteller seine Verkäufe 2018 gesteigert. 4,59 Millionen Auslieferungen entsprachen einem Zuwachs von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings hatte Hyundai sich mehr vorgenommen. Vor allem in China und den USA blieben die Verkäufe hinter den Erwartungen zurück. Beim Umsatz legte Hyundai um 0,9 Prozent auf 97,3 Billionen Won zu.

In Deutschland verbuchte das koreanische Fabrikat im vergangenen Jahr einen Verkaufsrekord. 114.900 Einheiten entsprachen einem Plus von 5,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2017. Der Marktanteil stieg von 3,2 auf 3,3 Prozent.

Für 2019 peilt der koreanische Autobauer einen Absatz von 4,68 Millionen Autos an. Zusammen mit der Schwestermarke Kia will Hyundai früheren Angaben zufolge insgesamt 7,6 Millionen Fahrzeuge verkaufen.

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Redakteur Newsdesk Automotive