VW Nutzfahrzeuge Maxi-Variante erhöht die Vielfalt beim Caddy

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Grimm

Der praktische Lastenesel von VW, der Caddy, bekommt Zuwachs. Vor allem der in Familien beliebte Caddy Maxi ergänzt das Lieferprogramm, aber auch Camper dürfen sich auf eine spezielle Variante freuen.

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Der neue VW Caddy ist nun auch in der Langversion Maxi für die Pkw- und die Cargo-Varianten bestellbar.
Der neue VW Caddy ist nun auch in der Langversion Maxi für die Pkw- und die Cargo-Varianten bestellbar.
(Bild: VW Nutzfahrzeuge)

Die Nutzfahrzeugsparte von VW hat das Angebot für den neuen Caddy um die große Karosserievariante Maxi erweitert. Dank seines von 2,76 auf 2,97 Meter verlängerten Radstands bietet die auf insgesamt 4,86 Meter gewachsene Version mehr Stauraum. Der Maxi-Karosserie wird für die Cargo- als auch die Pkw-Varianten angeboten. Letztere bietet damit einen von 2.556 auf 3.105 Liter gewachsenen Maximalstauraum. Hinter der zweiten Sitzreihe wächst das Gepäckvolumen von 1.213 auf 1.720 Liter, hinter der dritten Sitzreihe sind es 446 statt 191 Liter.

Der zusätzliche Platz kostet im Fall der Pkw-Varianten rund 2.400 Euro Aufpreis. Günstigstes Einstiegsmodell ist hier der Kombi Maxi Eco Profi in Kombination mit 84 kW/114 PS starken 1,5-Liter-Benziner für 26.400 Euro. In der Van-Variante kostet die Einstiegsversion des Caddy Maxi in der Ausstattung Life ab 30.922 Euro. Beim Cargo geht es mit der Version Eco Profi ab 23.817 Euro los. Hier wächst der Gepäckraum von 3,1 auf 3,7 Kubikmeter.

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Die fünfte Generation des über drei Millionen Mal gebauten Bestsellers ist bereits als Caddy Kombi, Familien-Van, als Stadtlieferwagen und Camper mit kurzem Radstand erhältlich. Je nach Modellvariante stehen alle Dieselmotorisierungen und nun auch die Benziner zur Verfügung. Der Caddy als Allrounder von Volkswagen Nutzfahrzeuge basiert auf dem Modularen Querbaukasten (MQB), wie er auch im Golf 8 eingesetzt wird.

Optisch ist die Umstellung auf den MQB durch dynamische Proportionen sichtbar. Die Designer bauten auf dieser Basis eine aerodynamische Karosserie, wodurch der cw-Wert von 0,33 auf nun 0,30 sank. Technisch hat der nun bis zu siebensitzige Caddy einige neue Features erhalten: Dazu gehören optional die elektrischen Zuziehhilfen für die Schiebetüren und die Heckklappe sowie eine1,4 Quadratmeter große Glasfläche des Panoramadachs über der ersten und zweiten Sitzreihe. Ebenfalls neu: Bis zu 18 Zoll große Leichtmetallräder sowie neue LED-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten und das schlüssellose Start- und Schließsystem Keyless Access (kurz Kessy) und ein individualisierbares „Digital Cockpit“.

Pünktlich zu Beginn der nächsten Camping-Saison erweitert der ebenfalls neu entwickelte Caddy California das Spektrum der Baureihe, der in der kurzen Variante (4,50 Meter) preislich bei knapp 30.000 Euro startet. Die 10 Zentimeter längeren Maxi-Versionen kosten hier rund 2.500 Euro mehr.

Das Reisemobil ist der Nachfolger des bisherigen Caddy Beach und ist optional unter anderem erstmals mit Miniküche, Panoramaglasdach – und künftig auch mit einem neu entwickelten Zelt von VW-Zubehör – bestellbar. Damit stehen zu Jahresbeginn alle frontgetriebenen 2,0l-TDI-Diesel und 1,5l-TSI-Benziner sowie die Caddy mit wahlweise DSG-Automatik-Doppelkupplungsgetriebe oder 6-Gang-Handschaltung zur Verfügung.

Die Caddy als Taxi-Varianten sind ebenso bereits bestellbar; es folgen die allradgetriebenen 4-Motion-Versionen mit 90 kW/122PS und 2,0l-TDI noch im Frühjahr 2021. Neben dem Caddy California wird auch der Nachfolger des bisherigen Caddy Alltrack auf den Markt kommen: Der eigenständige Caddy Panamericana ist ein Crossover aus Van und SUV.

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