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Maybach-SUV-Studie: Ultimativer Luxus

| Autor / Redakteur: sp-x / Yvonne Simon

Mercedes-Maybach setzte seine Serie imposanter Konzeptautos auf der Auto China in Peking fort. Dieses Mal reizt die Marke fast jeden Superlativ aus – der Name ist beim Elektro-SUV „Ultimate Luxury“ definitiv Programm.

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Helles Leder und Applikationen in Roségold tragen in der Maybach-Studie zum Luxusambiente bei.
Helles Leder und Applikationen in Roségold tragen in der Maybach-Studie zum Luxusambiente bei.
(Bild: Daimler)

Der Automarkt in China giert nach Luxuslimousinen und SUV. Beide Trends vereint und gleich noch auf die Spitze getrieben hat Mercedes mit dem Konzeptauto Mercedes-Maybach Ultimate Luxury, das auf der Auto China in Peking Ende April Weltpremiere feierte. Das heimische Publikum schien angetan, doch deutsche Journalisten wunderten sich, denn der Auftritt des mächtigen Viersitzers wirkte doch etwas schrill.

Das lag vor allem an der klassischen Drei-Box-Limousinen-Form, die mit expressiven SUV-Elementen angereichert wurde. Imposant ist der Chromgrill im typischen Maybach-Stil, der sich zusätzlich durch eine bullige Geländewagen-Akzentuierung auszeichnet.

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Diesen Stil betonen auch angedeutete Trittbretter oder die Plastikbeplankung der Radhäuser, die gigantische 24-Zoll-Räder im Turbinendesign beherbergen. Die Bremsscheiben dahinter wirken fast verloren. Statt, wie oft üblich, mit vielen Sicken dem Blechkleid eine dynamische Optik einzuhauchen, haben die Designer Wert auf große und glatte Flächen gelegt. Diesen Eindruck betonen auch die mit dem Türblech bündig abschließenden Chrom-Türgriffe, die erst bei Berührung ausfahren.

Kompletter Innenraum aus Leder

Ebenfalls auf die Spitze getrieben hat Mercedes das Luxusambiente im Interieur, das unter anderem vier mit weißem Leder bezogene Einzelsitze bietet. Neben dem Gestühl ist der gesamte Innenraum mit dem hellen Leder ausgekleidet – bis in die kleinsten Ecken wurde der Naturstoff mit eindrucksvoller Akkuratesse verlegt.

Zwischen den beiden bequem wirkenden Fondsitzen bietet die 5,26 Meter lange Maybach-Studie in der wuchtigen Mittelkonsole ein feines Teeservice. Mittig hinter den auch zu Liegen wandelbaren Plätzen sorgen Blumen für exotische Behaglichkeit. Im Kontrast dazu finden sich im Innenraum großflächige Metallapplikationen in Roségold, dunkles Ebenholz und an mehreren Stellen blaues Ambientelicht.

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Letzteres ist ein Hinweis auf den Antrieb, der elektrisch ist. Vier Motoren mit insgesamt 550 kW/750 PS sollen den Maybach auf bis zu 250 km/h beschleunigen. Die 80-kWh-Batterie reicht laut Hersteller für 500 Kilometer Reichweite. Im vom Smog geplagten Peking wäre das die definitiv richtige Motorisierung. Am Dauerverkehrsinfarkt der chinesischen Hauptstadt würde es hingegen nichts ändern. Immerhin könnten die Maybach-Gäste das Warten in einem einzigartigen Ambiente genießen.

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