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Mazda 3: Behutsame Detailarbeit

| Redakteur: Julia Mauritz

Der japanische Hersteller schickt sein erfolgreiches Kompaktklassemodell mit sachten Modifizierungen in die zweite Hälfte seines Lebenszyklus.

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Erst auf den zweiten Blick unterscheidet sich der überarbeitete Mazda 3 von seinem Vorgänger.
Erst auf den zweiten Blick unterscheidet sich der überarbeitete Mazda 3 von seinem Vorgänger.
( Archiv: Vogel Business Media )

Man muss schon zweimal hinschauen und am besten sowohl ein Foto des alten als auch des überarbeiteten Mazda 3 vor sich haben, um die optischen Modifikationen des Kompaktwagens wahrzunehmen. Der japanische Importeur schickt sein Erfolgsmodell mit einer leicht abgeänderten Frontgestaltung und Stoßfängern mit aggressiveren Lufteinlässen sowie neuen runden Nebelscheinwerfern in die zweite Hälfte seines Lebenszyklus. Sie sollen dem vier- oder fünftürigen Fahrzeug, das ab 16.990 Euro erhältlich ist, eine dynamischere Optik verpassen.

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Den Innenraum hat Mazda durch neue Materialien und Farben aufgewertet. Auch die Ablesbarkeit der Instrumente wurde optimiert.

Verbessert haben die Ingenieure aber vor allem den Fahrkomfort und die Fahrstabilität. Unter anderem wurden die Stoßdämpfer neu abgestimmt, die Aerodynamik optimiert, die Lenkung verbessert und die Karosserie verstärkt.

Durch die Modifikationen verspricht der Hersteller, dass der überarbeitete Mazda 3 präziser auf die Befehle des Fahrers reagiert als sein Vorgänger und bei hohem Tempo eine verbesserte Fahrstabilität bietet. Gesenkt hat Mazda zudem die Geräusche im Innenraum.

Neu: Eine Automatikversion für den kleinen Benziner

Erweitert hat der Hersteller im Zuge der Modellüberarbeitung auch die Antriebspalette. Das Programm ist auf acht Varianten gewachsen. Bis auf zwei Motorisierungen sind alle Antriebsvarianten sparsamer geworden: Der Kraftstoffverbrauch wurde nach Herstellerangaben je nach Motor zwischen 1,5 und 3,5 Prozent gesenkt.

Bei den Benzinern haben die Käufer die Qual der Wahl zwischen einem 2,0-Liter-MZR-DISI-Benzindirekteinspritzer mit Sechsganggetriebe, der eine Leistung von 110 kW/150 PS entwickelt und serienmäßig über ein Start-Stopp-System verfügt, sowie einem 2,0-Liter-MZR-Benzinmotor mit einem Fünfstufen-Automatikgetriebe.

Der Basismotor bei den Benzinern ist der MZR 1.6 l mit Fünfgang-Schaltgetriebe und 77 kW/105 PS Leistung. Neu im Programm ist für diese Motorvariante eine Vierstufen-Automatik mit manuellem Schaltmodus, die sich während der Testfahrt auf Landstraßen und auf der Autobahn allerdings als ziemlich träge erwies.

Eine Sonderstellung im Motorenprogramm nimmt der 2,3-Liter-MZR-DISI-Turbo-Benzindirekteinspritzer im Mazda 3 MPS ein, der über ein Sechsganggetriebe mit spezieller Übersetzung verfügt. Das Triebwerk leistet stolze 191 kW/260 PS.

Genügend Leistung bietet aber auch der 2,2-Liter-MZR-CD-Turbodiesel in der 136 kW/185 PS starken Leistungsstufe. Zusätzlich bietet Mazda den 2,2-Liter-Diesel in einer Leistungsstufe mit 110 km/150 PS an. Beide Varianten sind mit einem manuellen Sechsganggetriebe kombiniert.

Für Käufer, die besonderen Wert auf einen sparsamen Verbrauch legen, ist der Basis-Diesel, ein 1,6-Liter-MZ-CD-Turbodiesel mit Sechsgang-Schaltgetriebe, die richtige Wahl. Der Motor leistet 85 kW/115 PS und verbraucht gerade einmal 4,3 Liter je 100 Kilometer.

Erstmals gibt es eine Schaltempfehlungsanzeige

Die serienmäßige Sicherheitsausstattung des überarbeiteten Mazda 3 enthält unter anderem die Notbrems-Warnblinkautomatik und lässt sich auf Wunsch um Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht, ein Reifendruck-Kontrollsystem und den Spurwechselassistenten RVM erweitern.

Bei den Modellen mit Schaltgetriebe kommt erstmals eine Schaltempfehlungsanzeige zum Einsatz. Außerdem ist ein integriertes Navigationssystem mit Tomtom-Technologie erhältlich. Ebenfalls neu: die Trendfarbe Braun-Metallic – damit ist der Mazda 3 jetzt in insgesamt acht Farben zu haben.

Erhältlich ist das Modell in den vier Ausstattungslinien Prime-Line, Center-Line, Edition und Sports-Line sowie als MPS. Die besten Absatzchancen sieht der Leverkusener Importeur beim Editionsmodell, das ein besonders attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Daher ist diese Ausstattungslinie ab sofort mit allen wichtigen Motoren verfügbar. Die Preise beginnen ab 19.900 Euro.

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