Mazda 3: Weltpremiere für die neue Generation

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Das gilt für die Sicherheitsausrüstung mit Abstandsradar und Stadtverkehrsnotbremse genauso wie für das Infotainment, das jetzt über die Mobilfunkverbindung des Handys die Sozialen Netzwerke, über 30.000 Webradio-Stationen, Verkehrsmeldungen in Echtzeit und eigens entwickelte Apps ins Auto holt.

Und das gilt für die Konstruktion an sich. Denn was VW den modularen Querbaukasten nennt, ist bei Mazda die Skyactiv-Technologie. Auch sie propagiert den Leichtbau, der beim Dreier noch einmal bis zu 70 Kilo bringt und das Gewicht so unter 1,2 Tonnen drückt. Auch sie setzt auf gründlich optimierte Antriebe, und auch bei den Japanern gibt es dazu teilelektrische Bausteine wie Start-Stopp-Automatik oder die Energie-Rückgewinnung beim Bremsen. Da ist Mazda VW sogar ein wenig voraus, weil die Start-Stopp-Automatik schneller arbeitet als bei allen Konkurrenten und der Superkondensator des I-Eloop-Systems ein wirkungsvollerer Zwischenspeicher ist als die Batterie. So will Suruwatiras Mannschaft den Verbrauch noch einmal nennenswert weiter drücken, bleibt konkrete Zahlen aber noch schuldig.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 7 Bildern

Kein Geheimnis macht Mazda dagegen aus der Motorenpalette. Starten wird der Dreier mit drei Benzinern mit 1,5 oder 2,0 Liter Hubraum und 100 bis 165 PS sowie einem Diesel, der aus 2,2 Litern Hubraum 150 PS schöpft. Später soll es noch einen kleineren Selbstzünder mit etwa 110 PS geben, dem ein Verbrauch von „deutlich unter vier Litern“ nachgesagt wird. Und damit die Sache mit dem Fahrspaß nicht zur enttäuschten Hoffnung wird, ist auch ein Sportmodell MPS wieder gesetzt.

Vergleichsweise dünn wird es dagegen bei den Karosserievarianten: Genau wie vom Vorgänger soll es zwar auch von der dritten Generation wieder eine Limousine geben, die schon im Frühjahr in den Handel kommt. Aber ein Kombi steht genauso wenig auf dem Zettel der Japaner wie ein Coupé oder gar ein Cabrio. Immerhin verdichten sich die Gerüchte um ein kleines SUV, der mit der Technik des Mazda 3 dem CX-5 zur Seite gestellt werden könnte.

Schöner, schlauer, sparsamer – in allen Disziplinen hat Mazda kräftig nachgelegt. Nur in einer nicht: Dem Preis. Denn zumindest beim Basismodell bleibt dieser nahezu unverändert und beginnt auch künftig knapp unter 17.000 Euro.

(ID:40268790)