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Mazda: Aufträge steigen wieder

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Julia Mauritz / Julia Mauritz

Im bisherigen Jahresverlauf ist der Mazda-Neuwagenabsatz in Deutschland überdurchschnittlich stark gesunken. Geschäftsführer Bernhard Kaplan erklärt den Grund dafür und wie er 30.000 Neuzulassungen im zweiten Halbjahr schaffen will.

Bernhard Kaplan will in diesem Jahr 3.000 Einheiten des Stomers MX-30 vermarkten.
Bernhard Kaplan will in diesem Jahr 3.000 Einheiten des Stomers MX-30 vermarkten.
(Bild: Mazda)

Redaktion: Von Januar bis August sind die Mazda-Neuzulassungen um knapp 47 Prozent eingebrochen. Wie erklärt sich dieser überdurchschnittlich hohe Rückgang?

Bernhard Kaplan: Wir hatten im vergangenen Jahr einige vertriebliche Besonderheiten, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben. Zum einen hatten wir einen starken CO2-getriebenen Jahresendspurt hingelegt: In Abstimmung mit dem Handel hatten wir einige vorgezogene Zulassungen getätigt, die 2020 abgeflossen sind. Zum anderem hatten wir eine CO2-bedingte, knapp halbjährige Produktionslücke beim CX-3, die wir durch die Bestellung eines größeren Volumens des Auslaufmodells überbrückt haben. Unter dem Strich ist das Zulassungsergebnis im Neuwagenbereich sicher nicht zufriedenstellend – aber wir hatten jenseits der Corona-Sondereffekte damit gerechnet. Wenn man den Verkauf der zugelassenen Fahrzeuge dazuaddiert, kommen wir auf ein Ergebnis, das auf Industrieniveau liegen dürfte.