Mazda baut Händlernetz weiter aus

Redakteur: Gerd Steiler

Die japanische Marke vermeldet neun neue Vertriebspartner, die sich bis Ende Februar dem Mazda-Händlernetz anschließen werden.

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Mit dem Ausbau des Händlernetzes will Mazda den Grundstein für weiteres Wachstum auf dem deutschen Markt legen.
Mit dem Ausbau des Händlernetzes will Mazda den Grundstein für weiteres Wachstum auf dem deutschen Markt legen.
(Foto: Mazda)

Nach einem erfolgreichen Jahr 2013 forciert Mazda den Ausbau seines deutschen Händlernetzes. Wie der japanische Importeur am Freitag in Leverkusen mitteilte, gehen in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres gleich neun neue Mazda-Partner an den Start. Dabei handelt es sich um folgende Betriebe: Autohaus Brüggemann in Wietmarschen, Autohaus Rüd in Freiburg, Autohaus Höfler in Nürnberg, Autohaus Fischer in Celle, Autohaus Schnaitheim in Heidenheim, Autohaus Schnickers in Moers, Autohaus Meyer in Nienburg, Aida Autohaus in Berlin und Autohaus Süverkrüp in Rendsburg.

„Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass das Interesse an der Marke Mazda nicht nur bei Privat- und Gewerbekunden stetig wächst, sondern auch im Automobilhandel“, heißt es.

Mit den Neuzugängen wächst die Zahl der Mazda-Standorte in Deutschland den Angaben zufolge auf 455 Betriebe. Darüber hinaus stünden Vertragsabschlüsse mit weiteren neuen Händlern in den kommenden Monaten bevor, um wichtige offene Marktgebiete zu besetzen, heißt es. Derzeit gibt es nach Angaben von Mazda Motors Deutschland noch 34 offene Gebiete. Mit Ausnahme von vier Gebieten (Wiesbaden, Siegburg, Münster Nord und Dresden Süd) würden überall bereits Gespräche mit interessierten Betrieben geführt.

Gute Basis für weiteres Wachstum

Laut Mitteilung war das Jahr 2013 für Importeur und Händler gleichermaßen erfolgreich. Mit einem Absatzplus von 10,5 Prozent auf rund 45.000 Neuzulassungen gehörte Mazda 2013 in einem insgesamt schrumpfenden Markt zu den wenigen Gewinnern. Pro Händler-Standort wurde das drittbeste Verkaufsergebnis in der 41-jährigen Geschichte von Mazda Deutschland erreicht. „Dank der quantitativen und qualitativen Verbesserung des Geschäfts konnten die Mazda-Händler per Oktober 2013 eine durchschnittliche Umsatzrendite von 1,9 Prozent erwirtschaften – der beste Wert seit zehn Jahren“, so der Importeur. Etwa jeder zweite Händler habe sogar eine Umsatzrendite von vier Prozent eingefahren, was ein „absoluter Spitzenwert in der Branche für das Jahr 2013“ sei.

Für das neue Jahr geht Mazda von einer ungebremsten Wachstumsdynamik aus: Angetrieben von neuen Mazda-Modellen wie dem CX-5, dem Mazda 6 und dem im vergangenen Oktober eingeführten neuen Mazda 3 strebt das Unternehmen in Deutschland eigenen Angaben zufolge ein Zulassungsplus von rund zehn Prozent auf 50.000 Einheiten an. Auch der weitere Ausbau des Händlernetzes und die Besetzung offener Gebiete sollen zur Fortsetzung des Wachstumskurses beitragen. Hierzu soll auch die geplante Neueinstellung von 100 zusätzlichen Verkaufsberatern beitragen, die derzeit in einer zentralen Job-Kampagne gesucht werden. Mittelfristig sollen rund 300 neue Verkäufer eingestellt werden.

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