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Mazda führt Eigenzulassungsstatistik im September an

| Autor: Andreas Wehner

Fast die Hälfte der Neuzulassungen entfielen bei Mazda im Monat der Einführung des neuen CX-30 auf die eigene Organisation. Viele Fabrikate zeigten deutliche Rückgänge und landeten dennoch auf den vorderen Plätzen – eine Auswirkung der WLTP-Umstellung im vergangenen Jahr.

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(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Mazda war im September das Fabrikat mit dem höchsten Eigenzulassungsanteil unter den wichtigen Automarken in Deutschland. 49,4 Prozent der neu registrierten Fahrzeuge entfielen bei dem Importeur im vergangenen Monat auf die eigene Organisation. Das geht aus der Neuzulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervor, die »kfz-betrieb« ausgewertet hat (nur Fabrikate mit mindestens 0,5 Prozent Marktanteil im bisherigen Jahresverlauf).

Hinter Mazda landeten in der September-Statistik Jeep mit 46,2 Prozent und Nissan mit 45,2 Prozent Händler- und Werkszulassungen. Dabei war Nissan gleichzeitig das Fabrikat, bei dem der Eigenzulassungsanteil im Vergleich zum Vorjahresmonat am deutlichsten zurückgegangen ist. Im September des vergangenen Jahres entfielen noch 64,4 Prozent der Neuzulassungen bei der japanischen Marke auf die Händler oder den Importeur selbst. Allerdings hatte die WLTP-Umstellung zum 1. September 2018 die Neuzulassungszahlen im Sommer und Herbst des vergangenen Jahres deutlich durcheinandergewirbelt – was sich in den extrem hohen Eigenzulassungsanteilen einiger Fabrikate im September 2018 widerspiegelt.

Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«