Händlerverträge Mazda plant Anpassungen

Autor Julia Mauritz

Eine Margenkürzung einerseits sowie Investitionen in loyalitäts- und verkaufsunterstützende Maßnahmen andererseits: Auf die Mazda-Händler kommen vertragliche Änderungen zu. Kündigungen will der Leverkusener Importeur aber vermeiden.

Mazda Deutschland glaubt an die Zukunft des klassischen, stationären Handels und plant auch kein Agenturmodell.
Mazda Deutschland glaubt an die Zukunft des klassischen, stationären Handels und plant auch kein Agenturmodell.
(Bild: Mazda)

Mazda Deutschland will auch künftig am klassischen Vertrieb über sein Händlernetz festhalten, dafür will der Leverkusener Importeur aber die Händlerverträge anpassen – und zwar einvernehmlich mit seinen Vertriebspartnern und ohne Vertragskündigungen. Die konkret geplanten Änderungen hatte Mazda auf einer Händlerroadshow detailliert erläutert.

„Wir haben ein Paket aus diversen Änderungen und Maßnahmen zusammengeschnürt, bei dem wir sowohl Vorteile für die Händler als auch für uns sehen. Wir streben zwar eine stufenweise Reduzierung der Händlermarge an, planen aber gleichzeitig Änderungen und zusätzliche Maßnahmen, um den Ertrag und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Partner zu steigern“, erklärt Mazda-Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan.