Mazda Service-Verträge unter Dach und Fach

Direktannahme und Mitarbeiterschulungen im Fokus

| Autor: Jakob Schreiner

(Bild: Mazda)

Mazda hat die neuen Service-Verträge an die Partner verschickt. Nachdem die Händlerverband und Hersteller über 15 Monate hinweg kontrovers über die Inhalte diskutiert hatten, ist das Vertragswerk nun fertig, wie der Importeur am Donnerstag mitteilte. Händlerverbandspräsident Werner Prange ist mit den Inhalten grundsätzlich zufrieden, „auch wenn nicht in allen Punkten ein Konsens erzielt wurde“. Durchweg erfreulich sei dagegen die Tatsache, dass der Verband als Gremium bei Vertragsänderungen grundsätzlich mit einbezogen werden müsse.

Dass die Partner bei einigen Punkten Abstriche machen müssen, hatte Prange bereits auf der Verbandstagung Anfang November verkündet. Das Verhandlungsergebnis sei ein „akzeptabler Kompromiss, mit dem der eine besser und der andere schlechter leben kann“, sagte er damals.

„Die Restrukturierung des Service-Partner-Netzes ist entscheidend, um sowohl den Kundenerwartungen Rechnung zu tragen, als auch die Rentabilität der Service-Partner langfristig abzusichern“, kommentierte Bernhard Kaplan, Geschäftsführer von Mazda Deutschland, die endgültige Vertragsversion.

Im Fokus der neuen Verträge stehen Regelungen für die Direktannahme und das Training der technischen Mitarbeiter sowie der Serviceberater. So soll beispielsweise jeder Kunde eine Kosteneinschätzung nach der Direktannahme erhalten. Bei den Mitarbeiterschulungen sollen die Partner künftig flexibler agieren können, da sie künftig in der Einteilung freier sind und so auf die individuellen Stärken des Mitarbeiters und des Betriebes eingehen können. Zusätzlich wurden in das Training E-Learning-Einheiten integriert.

Außerdem hat der Hersteller in Zusammenarbeit mit den Händlervertretern und dem Händlerverband ein wettbewerbsfähiges Margensystem erarbeitet. Zudem steht Mazda den Service-Partnern für etwaige bauliche Veränderungen mit einer Bauberatung zur Seite.

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