Quartalsbilanz Mazda trotz Aufwärtstrend noch in den roten Zahlen

Autor: Andreas Wehner

Mazda ist nach Verlusten im ersten Halbjahr im dritten Quartal des bis 31. März laufenden Geschäftsjahres wieder in die Gewinnzone gekommen. Nach neun Monaten sind die Zahlen insgesamt jedoch noch rot.

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(Bild: Mazda)

Trotz Gewinnen im vergangenen Quartal ist Mazda im laufenden Geschäftsjahr (1. April 2020 bis 31. März 2021) nach neun Monaten noch in den roten Zahlen. Wie der japanische Autobauer mitteilte, belief sich der Betriebsverlust von April bis Dezember auf 32,0 Milliarden Yen (262,3 Millionen Euro), der Nettoverlust auf 78,2 Milliarden Yen.

Im Vergleichszeitraum des Geschäftsjahres 2019/2020 hatte der Mazda noch einen Betriebsgewinn von 32,3 Milliarden Yen und einen Nettogewinn von 32,4 Milliarden Yen gemeldet. Der Umsatz des japanischen Autobauer von April bis Dezember mit 1,96 Billionen Yen (16,0 Milliarden Euro) knapp 23,4 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Im dritten Quartal wiesen die Japaner nach Verlusten im ersten Halbjahr mit 20,9 Milliarden Yen wieder ein positives Betriebsergebnis aus. Der Nettogewinn betrug 14,8 Milliarden Yen.

Verbesserte Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr

Der Absatz von Mazda-Fahrzeugen ging in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 930.000 Einheiten zurück. Als Grund führt Mazda unter anderem die Covid-19-Pandemie an. Allerdings gibt es auch Lichtblicke: In China und den USA haben die Japaner mehr Autos verkauft als von Januar bis Dezember 2019.

Aufgrund der positiven Entwicklung hat Mazda die Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr nach oben korrigiert und erwartet nun einen Umsatz von 2,90 Billionen Yen sowie ein ausgeglichenes Betriebsergebnis. Der Nettoverlust wird sich voraussichtlich auf 50 Milliarden Yen belaufen. Die Absatzprognose für das Gesamtjahr bleibt unverändert bei 1,3 Millionen Fahrzeugen.

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Redakteur Newsdesk Automotive