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Mazda verdient weniger Geld

Autor: Andreas Wehner

Der Autobauer hat im ersten Quartal des seit April laufenden Geschäftsjahres zwar so viele Fahrzeuge verkauft wie noch nie in diesem Zeitraum. Dennoch hatte der Hersteller weniger Geld in der Kasse als noch ein Jahr zuvor.

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Die Mazda-Zentrale in Hiroshima
Die Mazda-Zentrale in Hiroshima
(Bild: Mazda)

Mazda hat im ersten Quartal des seit 1. April laufenden Geschäftsjahres trotz steigender Verkäufe weniger Geld verdient. Das Betriebsergebnis des japanischen Autobauers ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17,2 Prozent auf 33,1 Milliarden Yen (254,5 Mio. Euro) zurück, wie der Hersteller am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich verdiente Mazda mit 20,6 Milliarden Yen (158,7 Mio. Euro) 43,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das Unternehmen macht dafür steigende Marketingkosten sowie Währungseffekte verantwortlich.

Denn der Umsatz ging von April bis Juni nach oben. 873,1 Milliarden Yen (6,7 Mrd. Euro) bedeuteten ein Plus von 8,9 Prozent. Beim Absatz schaffte Mazda im abgelaufenen Quartal sogar einen Rekord: Mit 403.000 Fahrzeugen (+ 7 %) verkauften die Japaner so viele Einheiten wie noch nie in einem ersten Geschäftsquartal.

Besonders kräftige Zuwächse verzeichnete Mazda auf dem Heimatmarkt in Japan, wo der Absatz von April bis Juni 2018 um 18,5 Prozent auf 49.000 Einheiten zulegte. Auch in Nordamerika (+ 8,9 %) und Europa (+ 5,2 %) stand ein Plus in der Absatzbilanz. Dagegen gingen die Verkäufe in China um 3,8 Prozent auf 68.000 Fahrzeuge zurück.

Die Prognose für das komplette Geschäftsjahr, das am 31. März 2019 endet, bleibt unverändert. Mazda erwartet eine weltweite Absatzsteigerung von 2 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 1,662 Millionen Einheiten und eine Umsatzsteigerung von 2,2 Prozent auf 3,55 Billionen Yen (27,31 Milliarden Euro). Sowohl beim Betriebsgewinn als auch beim Nettogewinn rechnet der Autobauer mit deutlichen Rückgängen. Verantwortlich dafür sind Wechselkurseffekte, Ausgaben für Forschung und Entwicklung, Investitionen in die Reform des US-Vertriebsnetzes sowie steigende Kosten für die Einhaltung der Abgasgrenzwerte.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«