Mazda wächst im ersten Halbjahr deutlich

Europa und China im Plus, Heimatmarkt schwächelt

| Autor: Andreas Wehner

(Foto: Mazda)

Mazda bleibt auf Rekordkurs. Der japanische Autobauer steigerte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres (1. April 2014 bis 31. März 2015) seinen Betriebsgewinn um 41 Prozent auf 104 Milliarden Yen (748 Mio. Euro). Das teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Der Umsatz des Unternehmens verbesserte sich von April bis September gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 16 Prozent auf 1,45 Billionen Yen (10,46 Mrd. Euro). Der Nettogewinn vervierfachte sich fast und erreichte 93,3 Milliarden Yen (671 Mio. Euro), während sich das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit im Vergleich zum ersten Halbjahr des vorangegangenen Geschäftsjahres auf 107 Milliarden Yen (771 Mio. Euro) verdreifachte. Die Umsatzrendite verbesserte sich von 5,9 Prozent auf 7,2 Prozent.

Der Absatz stieg im ersten Halbjahr weltweit um 6 Prozent auf 669.000 Einheiten. Vor allem in Europa (inklusive Russland) legten die Japaner mit einem Plus von 18 Prozent zum Vorjahreszeitraum kräftig zu (114.000 Einheiten). 94.000 verkaufte Fahrzeuge in China entsprechen gar einem Plus von 19 Prozent. Und in Nordamerika stieg die Zahl der verkauften Mazda-Fahrzeuge immerhin um 14 Prozent auf 226.000 Einheiten.

Auf dem japanischen Heimatmarkt musste das Fabrikat dagegen ein Minus von 18 Prozent hinnehmen. Aufgrund der Erhöhung der Mehrwertsteuer zum 1. April verkaufte der Autobauer im eigenen Land in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres nur 90.000 Fahrzeuge. Auf den übrigen Märkten lag die Zahl der Fahrzeugverkäufe mit 145.000 Einheiten um ein Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Im Geschäftsjahr 2013/2014 hatte Mazda den bisher größten Gewinn in der Geschichte des Unternehmens erwirtschaftet. Den will der Autobauer im laufenden Jahr um 15 Prozent übertreffen. Mazda geht von einem neuen Rekordgewinn von 210 Milliarden Yen (1,53 Mrd. Euro) aus. Unterm Strich sollen 160 Milliarden Yen (1,17 Mrd. Euro) übrigbleiben, was einem Zuwachs von 18 Prozent zum abgelaufenen Geschäftsjahr entspräche. Seine Umsatzprognose hob der Autobauer gar leicht an und rechnet jetzt laut Mitteilung mit einem Plus von 9 Prozent auf 2,93 Billionen Yen (21,4 Mrd. Euro) im Gesamtjahr.

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