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Mazda:„Wir planen konservativ“

Autor: Julia Mauritz

Mazda-Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan erklärt im Gespräch mit »kfz-betrieb«, wie gut die Marke für die strengeren CO2-Grenzwerte gerüstet ist, wie er den Handel elektrifiziert und was ihm aktuell Sorgen bereitet.

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Mazda-Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan: „CO2-basierte Absatzprogramme sind nicht geplant.“
Mazda-Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan: „CO2-basierte Absatzprogramme sind nicht geplant.“
(Bild: Mazda)

Bernhard Kaplan: Dank der erfolgreichen Einführung unserer beiden neuen Modelle CX-30 und Mazda 3 Fastback sowie der Einführung der Skyactiv-X-Motoren bin ich zuversichtlich, dass wir die anvisierten 70.000 Neuzulassungen und zwei Prozent Marktanteil schaffen werden. Das Haar in der Suppe ist, dass der Privatmarkt seit dem Sommer etwas schwächelt, die Schauraumfrequenz ist den Mazda-Händlern zufolge schwächer geworden. Wir konnten unseren Anteil in diesem Segment zwar leicht steigern, dennoch würde ich mir hier mehr Dynamik wünschen.

Welches Volumen trauen Sie dem jüngsten SUV Mazda CX-30 zu?

Wir sehen das Modell als unser zukünftiges Volumenmodell – zusammen mit dem CX-5. In diesem Jahr rechne ich mit 3.600 Verkäufen, 2020 wollen wir 16.000 Einheiten schaffen. Ich denke, dass knapp 70 Prozent der Mazda-CX-30-Käufer von anderen Fabrikaten kommen werden, aber auch bei den loyalen Mazda-Kunden sehe ich gute Chancen, beispielsweise bei jungen Familien, die mehr Platz benötigen, als der Mazda CX-3 bietet.

Über den Autor

 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Stv. Ressortleiterin