McLaren P1: So schnell ist er wirklich

Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Normalerweise werben Sportwagenbauer offensiv mit den Fahrleistungen ihrer Boliden. McLaren hingegen gibt die Daten erst jetzt mit der ersten Auslieferung bekannt. Und sie sind außerordentlich.

McLaren P1: Der Preis für das zweisitzige Mittelmotor-Hybrid-Coupé beträgt rund 1,1 Millionen Euro. Insgesamt sollen nur 375 Exemplare gebaut werden.
McLaren P1: Der Preis für das zweisitzige Mittelmotor-Hybrid-Coupé beträgt rund 1,1 Millionen Euro. Insgesamt sollen nur 375 Exemplare gebaut werden.
(Foto: McLaren)

Das Vertrauen war gerechtfertigt: Ohne die genauen Leistungsdaten zu kennen haben die ersten Kunden bei McLaren den Supersportwagen P1 bestellt. Passend zur Auslieferung des ersten Autos gibt es nun erstmals offizielle Zahlen. Und die werden wohl kaum jemanden enttäuschen.

Den Rekord als stärkster Serien-Sportwagen heimst der 674 kW/916 PS starke P1 anders als sein zwischen 1993 und 1997 gebauter Vorgänger F1 zwar nicht ein, zu den schnellsten straßenzugelassenen Autos zählt der Brite aber trotzdem. Die Zeit für den Spurt von null auf 100 km/h gibt der Hersteller mit 2,8 Sekunden an, vier Sekunden später ist Tempo 200 erreicht, die 300er-Marke fällt nach insgesamt 16,5 Sekunden. Damit fährt der P1 in einer ähnlichen Liga wie der bis zu 882 kW/1.200 PS starke Bugatti Veyron. Bei der Höchstgeschwindigkeit muss der Brite den Franzosen aber ziehen lassen: Hier stehen elektronisch abgeregelte 350 km/h stolzen 410 km/h gegenüber.

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Dafür deklassiert der McLaren dank seines Hybridantriebs beim Verbrauch seine konventionell angetriebenen Konkurrenten. Laut Norm schluckt der V8-Biturbo-Benziner mit 542 kW/737 PS, der mit einem 132 kW/179 PS starken E-Motor gekoppelt ist, nur 8,3 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer. Auch rein elektrisches Fahren ist möglich, zumindest für rund 10 Kilometer Strecke bei moderatem Tempo.

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