Geldwäschegesetz Mehr Bürokratie durch Transparenzregisterpflicht

Autor Doris Pfaff

Seit 1. August ist das geänderte Geldwäschegesetz (GWG) in Kraft. Die aktuellen Bestimmungen sollten Unternehmen unbedingt beachten, andernfalls drohen Bußgelder. Darauf weist die Rechtsabteilung des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe hin.

Schon jetzt müssen Kunden bei Bargeldeinzahlungen ab 10.000 Euro ihren Banken nachweisen, woher das Geld stammt. In Autohäusern sollen nach EU-Plänen Kunden mit solchen Bargeldsummen nicht mehr zahlen dürfen.
Schon jetzt müssen Kunden bei Bargeldeinzahlungen ab 10.000 Euro ihren Banken nachweisen, woher das Geld stammt. In Autohäusern sollen nach EU-Plänen Kunden mit solchen Bargeldsummen nicht mehr zahlen dürfen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Auf die Kfz-Betriebe kommen zusätzliche Pflichtaufgaben zu. Neben den Änderungen des Geldwäschegesetzes (GWG) zum Transparenzregister erfordert die Verschärfung des Geldwäsche-Tatbestands besondere Beachtung. Die Änderungen sehen vor, das Transparenzregister zu einem Vollregister mit „Registrierpflicht“ für die Unternehmen auszubauen. Damit müssen künftig fast alle deutschen Gesellschaften im Transparenzregister eingetragen sein, erläutert der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).

Die Gesetzesänderungen des „Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz Geldwäsche (TraFinG Gw)“ und der „Entwurf des Gesetzes zur Verbesserung der strafrechtlichen Bekämpfung der Geldwäsche“ sind inzwischen veröffentlicht. Mit den Änderungen will der Gesetzgeber stärker und schneller auf Verstöße gegen das Geldwäschegesetz reagieren.