Mehr Rückrufaktionen 2013

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Mit 180 Rückrufaktionen für Kraftfahrzeuge und Fahrzeugteile lag die Anzahl 2013 rund 11 Prozent über dem Wert von 2012.

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770.000 Fahrzeuge hat das KBA 2013 in die Werkstätten gebeten.
770.000 Fahrzeuge hat das KBA 2013 in die Werkstätten gebeten.
(Foto: Archiv)

Die Zahl der Rückrufe ist im vergangenen Jahr gestiegen. Mit 180 Rückrufaktionen für Kraftfahrzeuge und Fahrzeugteile lag die Anzahl 2013 rund 11 Prozent über dem Wert von 2012, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Dienstag mitteilte. Für 2010 und 2011 weist die KBA-Statistik jedoch mehr Rückrufe aus.

Insgesamt wurden den Angaben zufolge 770.262 Halter angeschrieben – etwa 50.000 weniger als im Jahr zuvor. In 105 Fällen bewertete das KBA die Mängel an den Fahrzeugen als so erheblich, dass es die Rückrufaktionen überwachte. Der Anteil der besonders schweren Mängel lag mit 58 Prozent nahezu auf Vorjahresniveau.

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Wenn von einem Produkt ein ernstes Risiko ausgeht, fordert das KBA eine vollständige Mängelbeseitigung bei allen betroffenen Fahrzeugen oder Teilen. Viele Fahrzeughalter reagieren jedoch zunächst nicht. In 282.201 Fällen informierte das KBA daher die Betroffenen in Nachfassaktionen erneut. In 9.051 Fällen waren die Halter auch der wiederholten Aufforderung zur Mängelbeseitigung nicht nachgekommen, sodass die Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen wurden.

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