Mehrwerttage: Mazda rechnet mit 3.000 Kaufverträgen

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Was die Neuerungen angeht, so beschränken sich diese im Wesentlichen auf das Innenleben: Der japanische Hersteller hat den Fahrkomfort spürbar verbessert, den Geräuschpegel gesenkt und die Assistenzsysteme erweitert.

Hervorzuheben ist vor allem die neue permanente Fahrdynamik-Regelung namens G-Vectoring-Control. Die Software beeinflusst das Einlenkverhalten, indem sie das Motordrehmoment leicht anpasst: Vor allem in Kurven, aber auch auf unebenen Straßen, bei plötzlichen Ausweichmanövern oder rutschigen Straßenverhältnissen punktet der Mazda 6 mit einer hohen Stabilität und einem sicheren Fahrgefühl. Lenkkorrekturen sind kaum noch nötig.

Bei den Assistenzsystemen sind vor allem die neue Verkehrszeichenerkennung und der erweiterte City-Notbremsassistent zu erwähnen. Letzterer erkennt jetzt erstmals neben Fahrzeugen auch Fußgänger und ist bis 80 km/h Geschwindigkeit aktiv.

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Neben der Sicherheit hat Mazda in seinem Flaggschiff auch den Komfort weiter gesteigert: Für die kalte Jahreszeit gibt es jetzt eine Lenkradheizung, die in den höheren Ausstattungslinien serienmäßig mit an Bord ist. Das Lenkrad im überarbeiteten Mazda 6 ist neu geformt, die Instrumententafel ist besser ablesbar und die Darstellung im optionalen Head-up-Display ist jetzt farbig.

Die Käufer, die sich für den 2,2-Liter Dieselantrieb entscheiden, kommen zudem in den Genuss des „Natural Sound Smoothers“: Dynamische Dämpfer in Kolbenbolzen absorbieren Motorvibrationen und sorgen so für mehr Laufruhe.

Fazit: Auch wenn die aktuelle Generation des Mazda 6 seit 2013 auf dem Markt ist und einige Wettbewerbsmodelle jünger sind, wirkt das Design des Mazda-Flaggschiffs nach wie vor so frisch, dass eine optische Retusche nicht nötig war. Stattdessen hat sich der Hersteller auf den Fahrkomfort konzentriert und genau die richtigen Stellschrauben nachjustiert. Mit dem Mazda 6 Modelljahr 2017 ist der Hersteller seinem Ideal „Jimba Ittai“ – der Einheit zwischen Auto und Fahrer – ein Stück näher gekommen. Dazu tragen vor allem eine ausgeklügelte Sitzposition und die laufruhigen Skyactive-Antriebe bei. Auf den Testfahrten wurde diese harmonische Einheit nur bei einer Tätigkeit gestört: der Bedienung des Navigationssystems, das nicht immer so wollte wie die Fahrer.

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