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Mercedes-Absatz ist seit fünf Jahren im Aufschwung

| Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Manche Mercedes-Vertriebsmitarbeiter werden es kaum mehr anders kennen: Seit 60 Monaten klettern die Verkäufe ohne Unterbrechung. Doch nur ein paar Türen weiter schaut es weniger gut aus. Die Smart-Verkäufe laufen weltweit schlecht.

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(Bild: Daimler AG)

Der Mercedes-Absatz wächst ungebrochen. Im Februar legten die Auslieferungen an die Kunden im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,3 Prozent auf 163.580 Einheiten zu. Damit haben die Verkäufe der Marke seit 60 Monaten ungebrochen zugelegt. Sie nehme diesen Erfolg als Ansporn, die Kunden mit Mercedes-Produkten „nicht nur zu überzeugen, sondern zu begeistern“, sagte Britta Steffen, Vertriebsvorstand für Mercedes im Daimler-Konzern. Nach zwei Monaten im laufenden Verkaufsjahr liegen die Auslieferungen der Marke mit knapp 357.000 Einheiten um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Plus.

Der Erfolg speist sich dabei aus verschiedenen Quellen: Die Verkäufe legten sowohl in Europa und Nordamerika sowie am stärksten in Asien zu. Dort stieg der Absatz von Mercedes-Benz im Februar um 12,9 Prozent auf den neuen Bestwert von 65.691 Einheiten. Treiber der Entwicklung war einmal mehr China. Dort kam Mercedes mit 43.036 ausgelieferten Fahrzeugen auf ein Absatzplus von 18,6 Prozent im Vergleich zum Februar 2017.

Damit hat die Asien-Pazifik-Region hinsichtlich des Absatzes die Region Europa überholt. Hier kletterten die Verkäufe noch um 1,8 Prozent auf 63.593 Einheiten. Dies bedeutet dennoch ebenso einen Absatzhöchststand wie in Nordamerika, wo Mercedes 29.934 Fahrzeuge ausgeliefert hat (+2,4 %).

Zurückzuführen ist das Verkaufsplus vor allem auf die hohe SUV-Nachfrage. Im Februar setzte der Autobauer in diesem Fahrzeugsegment 59.807 Einheiten ab. Das waren 13,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Ein besonders starkes Plus verbuchte der GLC mit einer Absatzsteigerung von 36,8 Prozent.

Doch auch die E-Klasse verkaufte sich deutlich besser als im Vorjahr. Limousine und T-Modell kamen im Februar zusammen auf einen Absatz von 25.781 Einheiten (+ 9,1 %). Die hohe Zahl der Auslieferungen ist unter anderem auf die starke Nachfrage nach den beiden Modellen im größten Einzelmarkt China zurückzuführen.

Smart kämpft mit Absatzminus

Weiterhin keine guten Nachrichten gibt es dagegen von Smart. Die Kleinwagenmarke des Autobauers verkaufte sich im vergangenen Monat 8.360 Mal. Das waren 9,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit hat sich der Absatzrückgang nochmals ausgeweitet. Nach zwei Monaten liegen die Verkäufe 7 Prozent hinter dem Vorjahresniveau zurück. Trost spendet allenfalls der deutsche Markt. Hier waren die Verkäufe zuletzt 36 Prozent im Plus.

Konsequenterweise werden die batterieelektrischen Smart-Modelle nun unter dem Dach der Produkt- und Technologiemarke EQ vertrieben, kündigte der Autobauer an. In Genf ist dazu das Sondermodell Smart EQ Fortwo Edition Nightsky zu sehen – in der geschlossenen sowie in der Cabrio-Ausführung. Ab Frühjahr 2018 wird die Edition ausgeliefert.

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