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Mercedes: Absatz-Rekordjagd geht trotz Dämpfer in Europa weiter

| Autor: Christoph Seyerlein

Bei Mercedes purzeln weiter die Absatzrekorde. Der April war bereits der 62. Monat in Folge mit einem Absatzwachstum der Marke. Dabei lief es in Europa unrund. Ganz anders ist die Lage dagegen weiter bei Smart.

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Der Mercedes GLC war im April besonders gefragt.
Der Mercedes GLC war im April besonders gefragt.
(Bild: Daimler)

Mercedes hat seine Jagd nach neuen Absatz-Rekorden im April fortsetzen können. Wie der Hersteller am Montag mitteilte, setzte er im zurückliegenden Monat mit 192.558 Einheiten mehr Neuwagen ab, als jemals zuvor in einem April. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchs die Marke um 6,6 Prozent. Für Mercedes war es bereits der 62. Wachstums-Monat in Folge. Auch im Gesamtjahr liegen die Stuttgarter mit 786.862 verkauften Autos nach vier Monaten (+6,2 %) klar auf Kurs für eine neue Bestmarke.

Mit der neuen A-Klasse, die seit dem vergangenen Wochenende bei den Händlern steht, sollen nun sogar noch weitere Impulse hinzukommen. Vor allem Mercedes-Partner in Europa dürften derzeit darauf hoffen, dass der gewünschte Effekt tatsächlich einsetzt. Denn das jüngste Mercedes-Wachstum ist fast vollständig auf die starke Entwicklung in China zurückzuführen. Während die Marke im April in Europa mit 74.835 Auslieferungen leichte Verluste (-1,4 %) zu verzeichnen hatte, ging es im Reich der Mitte mit 57.221 verkauften Autos steil bergauf (+20,1 %). In den USA gelang Mercedes nach einiger Zeit mal wieder ein positives Ergebnis (27.207 Einheiten, +1,0 %).

Die Schwäche in Europa hatte übrigens nichts mit dem deutschen Markt zu tun: Hier wuchs die Marke mit 25.303 abgesetzten Neuwagen um 3 Prozent. Damit lag sie allerdings klar unter dem Gesamtmarkt, der um 8 Prozent zulegte.

Von den einzelnen Mercedes-Modellen waren im April wieder einmal die SUVs besonders gefragt. Mit 68.129 Einheiten gingen 14 Prozent mehr Autos dieser Gattung als im Vorjahresmonat an Kunden. Vor allem der GLC hatte einen starken Monat und verkaufte sich um 37,2 Prozent besser als im April 2017.

Die Konkurrenz von Audi und BMW hat ihre April-Zahlen noch nicht veröffentlicht, dennoch ist davon auszugehen, dass Mercedes wie zuletzt in den meisten Monaten vor den beiden Premium-Wettbewerbern geblieben ist.

Ganz anders ist die Lage derzeit bei Smart. Auch im April setzte es für die Kleinwagenmarke mit 10.128 verkauften Autos ein deutliches Minus (-7,5 %). Dabei zählte das Fabrikat in Deutschland, seinem größten Einzelmarkt, mit einem Plus von 22,9 Prozent sogar zu den großen Gewinnern des vergangenen Monats. Die weltweite Schwäche konnte das allerdings nicht auffangen. Im Gesamtjahr liegt Smart mit 40.854 Einheiten klar hinter dem eigenen Vorjahresniveau zurück (-9,4 %).

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