Mercedes-Benz Bank: Mehrwert für den Kunden

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Laut dem neuen Vorstandsvorsitzenden der Mercedes-Benz Bank, Benedikt Schell, sind Hersteller, Handel und Bank gefordert, neue Mobilitätskonzepte zu entwickeln, damit der Kunde mittels digitaler Tools leichter von A nach B kommt.

Der neue Vorstandsvorsitzende der Mercedes-Benz Bank, Benedikt Schell, will das Finanzinstitut weiter zum Mobilitätsdienstleister ausbauen.
Der neue Vorstandsvorsitzende der Mercedes-Benz Bank, Benedikt Schell, will das Finanzinstitut weiter zum Mobilitätsdienstleister ausbauen.
(Bild: Copyright: Markus Bollen)

Redaktion: Wie hat sich das Jahr 2019 bisher für die Mercedes-Benz Bank entwickelt?

Benedikt Schell: Wir sind zufrieden mit dem bisherigen Geschäftsverlauf. Wir bewegen uns beim Neugeschäft fast auf dem Niveau des Vorjahres und hoffen, dass wir bis zum Jahresende nochmals einen Anstieg verzeichnen können.

Sie wollen sich vom reinen Finanzierer zum umfassenden Mobilitätsanbieter entwickeln. Wo geht die Reise zukünftig hin?

Das klassische Finanzierungsgeschäft ist immer noch unser Kerngeschäft. Ein Großteil der Kunden will nach wie vor ein Fahrzeug leasen oder per Kredit erwerben. Allerdings zu flexibleren Rahmenbedingungen. Wir sehen einen steigenden Bedarf an kürzeren Laufzeiten beispielsweise bei Leasingverträgen bis hin zur Miete. Die Kunden wollen zunehmend nicht mehr so lange an eine festgelegte Vertragsart oder an ein bestimmtes Fahrzeug gebunden sein.