Mercedes im Februar: In Deutschland top, ansonsten schwach

Wie BMW und Audi verliert auch die Marke mit dem Stern

| Autor: Christoph Seyerlein

Die neue Mercedes B-Klasse ist seit Mitte Februar verfügbar.
Die neue Mercedes B-Klasse ist seit Mitte Februar verfügbar. (Bild: Daimler)

Mercedes tut sich mit dem Auftakt des neuen Jahres schwer. Wie bereits im Januar setzte es nun auch im Februar ein Auslieferungsminus von 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch Smart schwächelte (-6,1 %), sodass für den gesamten Autobereich Mercedes-Benz Cars mit 160.544 Einheiten ein Rückgang von 6,6 Prozent im Vergleich zum Februar 2018 unter dem Strich stand. Im Gesamtjahr beträgt das Minus nach bislang 349.380 ausgelieferten Neuwagen 6,7 Prozent.

Mit ihren 152.690 neu in Umlauf gebrachten Fahrzeugen lag die Kernmarke Mercedes im zurückliegenden Monat noch knapp vor BMW. Der Absatz der Münchner betrug im Februar 148.012 Einheiten. Der dritte deutsche Premiumhersteller im Bunde, Audi, lag mit 119.800 Auslieferungen deutlich zurück.

Im Hinblick auf die wichtigsten Märkte lief es für Mercedes im Februar nirgends gut – mit Ausnahme von der Heimat. In Deutschland wuchs die Marke mit 23.119 Auslieferungen um 7,3 Prozent. Dagegen ging es in Gesamteuropa (63.560, -0,1 %), China (40.733, -5,4 %) und den USA (21.660, -12,5 %) bergab.

Schwierigkeiten durch Modellwechsel

Die schwachen Zahlen begründete Vertriebsvorständin Britta Seeger in einer Mitteilung mit Modellwechseln „in den volumenstärksten Segmenten SUVs und Kompaktwagen“. Dadurch ist die Liefersituation bei den Stuttgartern aktuell nicht die beste. „Der weltweite Absatzrückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat ist größtenteils auf den Auslauf der Vorgängermodelle des CLA und des GLE zurückzuführen“, sagte Seeger.

Da die neuen Modelle aber in absehbarer Zeit verfügbar sein sollen, zeigte sich die Managerin für die kommenden Monate optimistisch. „Wir gehen davon aus, dass die laufenden Modellwechsel wesentliche Impulse beim Absatz in den kommenden Monaten setzen werden. Weltweit sehen wir bei Mercedes-Benz weiterhin eine hohe Nachfrage nach unseren aktuellen sowie neuen Modellen“, so Seeger.

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