Mercedes schrammt im Juli an Absatz-Plus vorbei

Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Wie in jedem anderen Monat des Jahres zuvor auch, lag Mercedes im Juli beim weltweiten Absatz im Minus. Zuletzt fiel dieses allerdings nur noch klein aus. In Deutschland scheint die Trendwende bereits geschafft.

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In Deutschland erzielte Mercedes im Juli ein Zulassungsplus.
In Deutschland erzielte Mercedes im Juli ein Zulassungsplus.
(Bild: Mercedes)

Der Autobauer Daimler ist im Juli knapp an einem Pkw-Absatzplus bei der Stammmarke Mercedes-Benz vorbeigeschrammt. Die Stuttgarter verkauften 185.836 Autos an Händler und direkt an Endkunden. Das waren noch zwei Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie am Freitag einer Webseite des Konzerns zu entnehmen war.

Deutlich besser als global lief es für die Premiummarke im zurückliegenden Monat auf dem Heimatmarkt in Deutschland: Dort erzielte Mercedes mit 34.393 Neuzulassungen ein Plus von 10,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Insgesamt hat Daimler dennoch in jedem Jahresmonat weniger Mercedes-Benz Pkw abgesetzt, in den ersten sieben Monaten beläuft sich der Rückgang nun auf 16,2 Prozent. Den Tiefpunkt hatte Mercedes-Benz in der Corona-Krise im April mit einem Absatzminus von fast der Hälfte Prozent markiert, danach besserte sich der Trend kontinuierlich.

Wandel bei Smart sorgt weiter für hohes Absatz-Minus

Bei der Kleinwagenserie Smart stehen schon das ganze Jahr hohe prozentual zweistellige Rückgänge zu Buche, im Juli waren es minus 61 Prozent auf 3.539 Stück. In Deutschland kam Smart auf 1.806 Neuzulassungen, ein Minus von 51,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Marke wird komplett auf Elektroantriebe umgestellt, künftig wird mit Großaktionär Geely in China produziert, die alten Modelle laufen aus.

Bei den Vans konnte sich Daimler im Juli deutlicher ins Plus vorkämpfen als im Vormonat, hier wurde das Unternehmen mit 38.970 Transportern 8,5 Prozent mehr los.

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