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Mercedes spürt „tolles Feedback“ jüngerer Kunden

| Autor: Christoph Seyerlein

Mercedes musste auch im Mai ein leichtes Absatzminus verkraften. Bei den Schwaben ist man aber optimistisch, bald den Umschwung zu schaffen. Gerade bei jungen Leuten kämen die eigenen Modelle aktuell gut an.

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Der Absatz der Mercedes A-Klasse zog weltweit im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 41,1 Porzent an.
Der Absatz der Mercedes A-Klasse zog weltweit im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 41,1 Porzent an.
(Bild: Daimler)

Mercedes hat auch im Mai beim Absatz geschwächelt, allerdings weniger als in den Monaten zuvor. Weltweit verkaufte der Hersteller 195.690 Neuwagen und damit 1,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Gesamtjahr liegen die Schwaben mit 938.499 Auslieferungen nach fünf Monaten um 4,7 Prozent hinter ihrem Vorjahresniveau zurück.

Britta Seeger, im Daimler-Vorstand für den Vertrieb zuständig, zeigte sich in einer Mitteilung optimistisch, im zweiten Halbjahr wieder positive Zahlen präsentieren zu können. Ihre Hoffnung beruht dabei vor allem auf einer „Modelloffensive insbesondere bei den SUVs“. Die Modellwechsel bei Fahrzeugen in jenem absatzstarken Segment hätten die Verkäufe zuletzt belastet. Dagegen waren die Kompaktwagen von Mercedes stark gefragt. Seeger freute sich in dem Zusammenhang über „das tolle Feedback insbesondere von unseren jüngeren Kunden zum Marktstart des neuen CLA Coupés in Europa, zur neuen A-Klasse und zu unserem Multimediasystem MBUX.“

Der Blick auf die großen Weltmärkte zeigt, dass bei Mercedes im Mai dort vergleichsweise wenig Bewegung herrschte. In Europa wuchs die Marke im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,9 Prozent, vor allem gute Zahlen in Deutschland trugen dazu maßgeblich bei (+5,9 %). Auch in den USA konnte die Marke zulegen, wenn auch nur marginal (+0,4 %). Rückläufig war der der Absatz dagegen in China (-0,9 %).

Audi fällt weiter zurück

Trotz des leichten Rückgangs bei den Auslieferungen konnte sich Mercedes im Mai weiter von Premium-Konkurrent Audi absetzen. Bei den Ingolstädtern verlief der Mai noch eine ganze Spur schwächer, sie setzten im zurückliegenden Monat weltweit 151.900 Neuwagen ab. Die Zahlen des dritten deutschen Premiumherstellers BMW liegen aktuell noch nicht vor.

Daimlers zweite Pkw-Tochter Smart verkaufte im Mai ebenfalls etwas weniger Autos als noch im Vorjahresmonat. Weltweit 11.466 Auslieferungen bedeuteten ein Minus von 1,2 Prozent. Im Gesamtjahr liegt die Marke mit 50.087 mit 4,5 Prozent im Minus. Mit dem deutschen Markt hat das übrigens nichts zu tun. Dort steht für das Kleinwagenfabrikat nach den ersten fünf Monaten ein Plus von 19,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in der Bilanz.

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