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Mercedes verkauft im Juni weniger Fahrzeuge

| Autor: Andreas Wehner

Der Premiumhersteller eilte in den vergangenen Monaten von Rekord zu Rekord. Im Juni sind die Verkäufe von Mercedes-Benz im Vergleich zum Vorjahresmonat erstmals seit längerer Zeit wieder zurückgegangen. Dagegen wuchs der Absatz bei Smart.

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(Foto: Daimler)

Nach 63 Rekordmonaten in Folge sind die Verkäufe von Mercedes-Benz im Juni erstmals zurückgegangen. Im vergangenen Monat sank die Zahl der verkauften Fahrzeuge bei dem Premiumfabrikat im Vergleich zum Juni 2017 um 2,6 Prozent auf knapp 203.783 Einheiten. Das teilte der Daimler-Konzern am Freitag mit.

Als Grund für den Rückgang nannte der Autobauer einen Brand bei einem Zulieferer in den USA. Dadurch seien deutlich weniger SUVs im US-Werk in Tuscaloosa produziert und abgesetzt worden als geplant, heißt es in der Mitteilung.

Einen besonders deutliches Minus verzeichnete Mercedes-Benz im Juni in Deutschland. Auf dem Heimatmarkt sank der Absatz um 12,2 Prozent auf 25.632 Fahrzeuge. Europaweit lieferte das Premiumfabrikat mit 82.813 Einheiten 8,4 Prozent weniger aus als im Vorjahresmonat. Auch in Nordamerika waren die Verkäufe um 8,0 Prozent rückläufig. In Asien verbuchte Mercedes-Benz dagegen ein Plus von 7,4 Prozent – vor allem dank eines starken China-Geschäfts. Allein dort lieferte der Autobauer 13,7 Prozent mehr Fahrzeuge aus.

Trotz des schwachen Junis war das zweite Quartal 2018 mit 594.528 ausgelieferten Mercedes-Benz-Fahrzeugen das absatzstärkste Vierteljahr in der Unternehmensgeschichte. Im gesamten ersten Halbjahr verkaufte Mercedes-Benz 1,189 Millionen Fahrzeuge (+3,9 %).

Daimlers Kleinwagenfabrikat Smart legte im Juni dagegen zu. Die Verkäufe stiegen um 5,0 Prozent auf 13.197 Einheiten. In der Halbjahresbilanz steht bei Smart mit 65.660 Fahrzeugen dennoch ein deutliches Minus von 6,0 Prozent.

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«