Strategie bis 2030 Mercedes wird zur Elektro- und Direktvertriebsmarke

Autor: Jan Rosenow

Mercedes-Benz will bis 2030 die Produktion komplett auf batterieelektrische Fahrzeuge umstellen – Pkw ebenso wie Transporter und Sportwagen. Damit verbunden ist auch die Einführung des Direktvertriebs im gesamten Neuwagenverkauf.

Der EQS dient als Blaupause für die künftige Produktstrategie von Mercedes-Benz: luxuriös, technisch hochentwickelt – und sehr teuer.
Der EQS dient als Blaupause für die künftige Produktstrategie von Mercedes-Benz: luxuriös, technisch hochentwickelt – und sehr teuer.
(Bild: Mercedes-Benz)

Nun verabschiedet sich auch das von den Automobilpionieren Gottlieb Daimler und Carl Benz begründete Unternehmen vom Verbrennungsmotor. Das hat Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius heute auf einer im Internet übertragenen Pressekonferenz mitgeteilt. Bis zum Jahr 2030 sollen überall dort, wo es die Marktbedingungen zulassen, nur noch batterieelektrische Automobile angeboten werden. „Wir gehen von Electric first auf Electric only“, sagte Källenius.

Die Transformation soll in folgenden Schritten ablaufen: Ab 2022 will Mercedes-Benz in allen Segmenten mindestens eine BEV-Variante (Battery Electric Vehicle) anbieten. 2024 führt das Unternehmen mit MMA eine neue E-Plattform für kompakte Fahrzeuge ein. Ein Jahr später folgen drei neue Plattformen, auf denen zukünftig alle größeren Fahrzeuge aufbauen sollen:

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Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group