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Metropolmarkt Hamburg: Eine Stadt für alle

Redakteur: Stephan Richter

Hamburg bezeichnet sich gerne als „Tor der Welt“. Diese Einstellung färbt eins zu eins auf den Automarkt ab: So unterschiedlich die Kunden sind, so vielfältig präsentieren sich auch die Händler.

Die Hamburger Autokunden unterscheiden sich kaum von Käufern in anderen Metropolen. Dennoch hat die Stadt ihre Besonderheiten.
Die Hamburger Autokunden unterscheiden sich kaum von Käufern in anderen Metropolen. Dennoch hat die Stadt ihre Besonderheiten.
(Foto: Primabild - Fotolia)

Wenn Thomas Pilling den Hamburger Markt beschreibt, muss er zwangsläufig eine Zahl erklären: 120.000 Neuzulassungen zählt die Hansestadt im Jahr, sagt der Geschäftsführer der ansässigen Renault-Niederlassung. Davon wickelt der Handel vor Ort gerade einmal 40.000 Einheiten ab, die übrigen zwei Drittel laufen über die Hersteller. Denn der größte Abnehmer heißt Europcar, der die Fahrzeuge von der Zentrale in Langenhorn aus in sein Vermietnetz einschleust.

90 Prozent der Restmasse stemmen große Handelsgruppen sowie die Hersteller und Importeure mit ihren Niederlassungen. Der Konzentrationsprozess sei abgeschlossen, ist sich Pilling sicher – einst gab es deutlich mehr eigenständige Sekundärpartner im Vertriebsnetz. Betriebe, die ein jährliches Volumen von 300 bis 600 Neuwagen haben, gebe es kaum noch.