Mikromobilität Micro Mobility bekräftigt: Microlino soll noch 2021 starten

Autor: Christoph Seyerlein

Micro Mobility zeigt auf der IAA Mobility in München die Serienversion seines Microlino. Noch in diesem Jahr wollen die Schweizer die ersten Einheiten ausliefern. Die Zeichen verdichten sich, dass derartige Mikromobile bald mit weiteren Argumenten angreifen könnten.

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Micro Mobility will noch in diesem Jahr die ersten Einheiten des Microlino ausliefern.
Micro Mobility will noch in diesem Jahr die ersten Einheiten des Microlino ausliefern.
(Bild: Seyerlein/VCG)

Er ist einer der Stars der IAA Mobility in München: der Microlino. Fachprominenz wie Det Müller macht auf dem Messestand der Schweizer eine Sitzprobe im elektrischen Isetta-Clon. Die Führungsriege um die Familie Ouboter wird von zahlreichen Medien um Interviews gebeten. Das Interesse an dem Mikromobil ist da.

Das zeigen auch mehr als 20.000 unverbindliche Reservierungen für den Microlino. In München konnte Micro Mobility nun die Serienversion des Kleinstfahrzeugs präsentieren. Bald öffnet das Unternehmen seinen Konfigurator. Die ersten Einheiten wollen die Schweizer noch in diesem Jahr ausliefern. Perspektivisch sollen es um die 10.000 jährlich werden.

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Gerade mal 2,50 Meter kurz, 1,50 Meter schmal ist das Gefährt. Der E-Motor leistet 20 kW/27 PS, das Spitzentempo liegt bei 90 km/h. Dabei sollen die Lithium-Akkus mit 14,4 kWh für immerhin 200 Kilometer reichen. Die Preise starten bei 12.500 Euro.

Gibt es bald staatliche Förderung?

Und genau das könnte sich für Micro als Problem erweisen. Denn anders als „vollwertige“ Elektroautos werden Fahrzeuge der L7E-Klasse, in der der Microlino antritt, bislang nicht staatlich gefördert. Doch die Hoffnung darauf wächst. Im Gespräch zeigte sich Co-Gründer und Marketingchef Merlin Ouboter optimistisch, dass auch der Microlino bald von Subventionen profitieren könnte.

Zumindest im Gewerbe-Geschäft zeichne sich eine derartige Lösung zunehmend ab. Bis zu 4.000 Euro Förderung sind wohl denkbar. Sollte es so kommen, dürfte das den Schweizern weiteren Auftrieb verleihen.

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Fachredakteur Next Mobility