„Mila Plus“: Leicht und schnittig an die Dose

Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Traditionell stellt der Zulieferer Magna auf dem Genfer Autosalon eine Leichtbau-Studie vor. Diesmal gibt es einen schnittigen Sportwagen mit Steckdosen-Anschluss.

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Der österreichische Autozulieferer Magna stellt in Genf die Plug-in-Hybridstudie „Mila Plus“ vor.
Der österreichische Autozulieferer Magna stellt in Genf die Plug-in-Hybridstudie „Mila Plus“ vor.
(Foto: Magna)

Der Autozulieferer Magna präsentiert auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März) die Studie eines schnittigen Hybrid-Sportwagens. Das Concept-Car „Mila Plus“setzt auf Aluminium-Bauweise zur Gewichtsreduzierung und soll samt Batterien 1.520 Kilogramm auf die Waage bringen.

Den Antrieb übernimmt ein Plug-in-Hybridsystem aus Dreizylinder-Benziner und zwei Elektromotoren. Eines der Strom-Triebwerke sitzt an der Vorderachse, das andere wirkt auf die Hinterräder, wodurch ein rein elektrischer Allradantrieb entsteht. Alle drei Motoren zusammen stellen eine Leistung von 200 kW/272 PS und ein Drehmoment von 580 Nm zur Verfügung. So gerüstet sprintet der Zweisitzer in 4,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die rein elektrische Reichweite gibt der Zulieferer mit 75 Kilometern an.

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Das Konzeptfahrzeug soll die Kompetenz des österreichischen Unternehmens in unterschiedlichen Bereichen des Automobilbaus zeigen, vor allem im Leichtbau und in der Antriebstechnik. Die Chance auf eine direkte Serienumsetzung gibt es dem Vernehmen nach nicht. Bereits in den vergangenen Jahren hatte Magna in Genf Studien aus der Mila-Serie gezeigt, unter anderem das Erdgas-Coupé „Mila Aerolight“ oder den Öko-Geländewagen „Mila Alpin“.

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