Mini-SUV 2008 weckt Hoffnungen bei Peugeot

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Die ersten Reaktionen auf den Peugeot 2008 sind überwiegend positiv. Nun schöpfen die Franzosen wieder Hoffnung und sprechen gar von einem neuen Trendsetter.

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Kommt besser an als erwartet: Peugeot 2008.
Kommt besser an als erwartet: Peugeot 2008.
(Foto: Peugeot)

Der Peugeot 2008 scheint bei den Verbrauchern gut anzukommen. Noch vor dem offiziellen Verkaufsstart am 15. Juni berichtet der Importeur von einer verstärkten Nachfrage. Das Fahrzeug komme bei Händlern und Endverbrauchern gut an, betont Thomas Schalberger, Marketingchef Peugeot Deutschland. Nicht nur in Deutschland: In Frankreich seien allein an einem Wochenende bei einer Sonderschau rund 2.000 Bestellungen eingegangen.

Bei den ersten Interessenten zeichnet sich auch ein Trend zu höherwertiger Ausstattung ab: Während Peugeot für das Scheitern der 208-Einführung vor allem das Fehlen der kleinen Dreizylinder-Motoren verantwortlich machte, tendieren zahlreiche Käufer nun zu höheren Niveaus. Dies zeigen die Daten der ersten 200 Käufer, die das Fahrzeug über Peugeot Deutschland finanziert haben. „Etwa 80 Prozent der Käufer entscheiden sich für die höchste Ausstattungsvariante“, so Schalberger. Ursprünglich hatte Peugeot mit etwa der Hälfte davon gerechnet.

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Doch gute Nachrichten kann der Importeur gebrauchen. Im laufenden Jahr will Peugeot von dem neuen Modell noch 6.100 Einheiten verkaufen. „Wir scheinen eher zu wenig als zu viel Autos zu bekommen“, bedauert Schalberger bei der Pressevorstellung des Fahrzeugs. Im ersten vollen Jahr will Peugeot in Deutschland mindestens 12.000 Stück absetzen.

Aufgrund der positiven Resonanz hoffen die Franzosen, mit dem Urban-Crossover im Kleinwagensegment einen neuen Trendsetter am Markt zu haben: kompakte Abmessung samt erhöhter Sitzposition und ein günstiger Preis – ab 14.700 Euro ist der Mini-SUV, den Peugeot anstelle eines Kombi in der Baureihe 208 hat, zu haben.

Durch die günstige Preispositionierung will Peugeot eine Rabattschlacht vermeiden. Die Preisnachlässe der Händler würden sich im einstelligen Bereich bewegen, erläutert Schalberger. Dies sei keine Selbstverständlichkeit im derzeit schwierigen Markt.

Mit einer umfangreichen Werbekampagne, bei der Peugeot vor allem auf Riesenplakate und TV-Spots setzt, will der Importeure sportlich-aktive Singles, kleine Familien und ältere Automobilkunden ansprechen. Bei letzteren hofft der Autobauer, ehemalige Mercedes-A-Klasse- und Opel-Meriva-Fahrer zu überzeugen.

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