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Ministerin fordert konsequenteres Vorgehen gegen Tachomanipulation

| Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Allen voran die Fahrzeughersteller seien in der Pflicht, für fälschungssichere Wegstreckenzähler zu sorgen, forderte die schleswig-holsteinische Verbraucherschutzministerin Juliane Rumpf.

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Nach wie vor bieten zahlreiche Firmen im Internet sogenannte „Tachojustagen“ an – völlig legal.
Nach wie vor bieten zahlreiche Firmen im Internet sogenannte „Tachojustagen“ an – völlig legal.
(Foto: Archiv)

Für fälschungssichere Wegstreckenzähler zu sorgen, das sei Aufgabe der Automobilhersteller, forderte jetzt die schleswig-holsteinische Verbraucherschutzministerin Juliane Rumpf. Immer wieder gebe es Verfahren gegen Autohändler wegen umfangreicher Fälschungen von Kilometerständen bei Gebrauchtwagen. „Die Zahl der Tachomanipulationen hat einen erschreckenden Umfang angenommen. (...) Die Fälschung von Tachometern ist kein Kavaliersdelikt, sondern Betrug“, so die Ministerin.

Obwohl die Manipulation des sogenannten Wegstreckenzählers seit 2005 strafbar ist, werden im Internet sogenannte „Tachojustagen“ von zahlreichen Dienstleistern für wenig Geld angeboten. Die Verbraucherschutzministerin forderte: „Es ist Zeit den gemeinsamen Schulterschluss zu suchen und den Kampf gegen die Tachomanipulation aufzunehmen. Ich sehe die Automobilhersteller in der Pflicht, diese Situation zu ändern und technische Verbesserungen vorzunehmen und die Fahrzeugsysteme besser vor Manipulation zu schützen.“

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