Bugatti Chiron Mit 440 km/h wieder der Schnellste

Autor / Redakteur: dpa/sp-x / Lena Sattler

Rimac hat gerade seinen elektrischen Supersportwagen Nevera als „schnellstes Auto der Welt“ präsentiert. Jetzt legt Bugatti mit dem Chiron nach: Er soll als Super Sport mit 440 km/h Spitze auf den Markt kommen und den kroatischen Konkurrenten wieder überholen.

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Der Supersportwagen kommt nächstes Jahr auf den Markt.
Der Supersportwagen kommt nächstes Jahr auf den Markt.
(Bild: Bugatti)

Bugatti legt die Messlatte für Supersportwagen wieder etwas höher: Wenn der Chiron Anfang nächsten Jahres auch als Super Sport angeboten wird, steigt die Leistung des 8-Liter-W16-Motors nach einer Überarbeitung und durch vergrößerter Turbolader um 74 kW/100 PS auf 1176 kW/1600 PS. Der Vortrieb endet nun erst bei 440 km/h, teilt der Hersteller mit. Bislang war bei 420 km/h Schluss. So spektakulär wie die Leistungswerte ist allerdings auch der Preis des Zweisitzers. Unter 3,2 Millionen Euro ist das Auto laut Bugatti nicht zu haben.

Erreicht wird die höhere Endgeschwindigkeit nicht nur durch den stärkeren Motor, sondern auch durch eine neue Aerodynamik. Die ist vor allem am um 25 Zentimeter gestreckten Heck zu erkennen. Das soll dafür sorgen, dass der Chiron selbst jenseits von 350 km/h „sehr neutral und ruhig bleibt“ und Schnellfahrern so ein hohes Sicherheitsgefühl bietet, teilt die VW-Tochter mit. Der neue Chiron hat außerdem ein neues Auspuffendrohrdesign mit zwei übereinanderliegenden Doppelendohren, speziellen Felgen sowie Abluftlöcher in den vorderen Kotflügeln.

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Mit dem neuen Top-Modell reagiert Bugatti auch auf den elektrischen Supersportwagen Nevera, den der kroatische Hersteller Rimac gerade als „schnellstes Auto der Welt“ präsentiert hat. Der erreicht bei Vollgas 412 km/h und sprintet in weniger als zwei Sekunden von 0 auf 100 km/h. Damit nimmt er dem Standard-Chiron eine halbe Sekunde ab.

Der Sprint von 0 auf 200 km/h soll beim Chiron Super Sport in 5,8 Sekunden möglich sein. Von 0 auf 400 km/h verkürzt sich die Zeit laut dem Hersteller um sieben Prozent gegenüber dem normalen Chiron. Auch bei der Leistung ist Rimac mit 1400 kW/1904 PS vorn. Nur beim Preis geht der Stich im Autoquartett an die Franzosen: Rimac verkauft seinen Elektrorenner bereits ab 2,4 Millionen Euro.

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