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Mit Abstand: Oldie-Rallye der ganz anderen Art

| Autor: Steffen Dominsky

Kein Nenngeld, beliebiger Starttermin, variable Streckenlänge, garantiert schönes Wetter und passend für jedes klassische Auto oder Motorrad: „Oldtimermarkt“ ruft zur außergewöhnlichen Rundfahrt auf – trotz Corona-Krise.

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Oldtimerrallye in Zeiten von Corona? Uli Fiegel von der Scuderia Froschteich Düsseldorf hat die Lösung.
Oldtimerrallye in Zeiten von Corona? Uli Fiegel von der Scuderia Froschteich Düsseldorf hat die Lösung.
(Bild: Oldtimermarkt)

Alles geplatzt. Zumindest Vieles. In Corona-Zeiten fielen und fallen jede Menge Veranstaltungen aus, auch solche im Bereich Young- und Oldtimer. Dabei sind es nicht nur typische Messen und Treffen, die Corona unterbindet. Auch die zahlreichen Oldtimer-Rallyes, die landauf, landab stattfinden würden, sind betroffen. Grund genug, nach einer möglichen Alternative zu suchen. Und genau die fand sozusagen Uli Fiegel von der „Scuderia Froschteich“, einem Düsseldorfer MG-Club.

Geselliges Beisammensein, wie es sonst bei den Veranstaltungen des Clubs üblich ist, würde nicht möglich sein. Aber vieles, was Spaß macht an einer Oldtimerrallye, war nach wie vor nicht verboten. Vor allem das Fahren bei schönem Wetter. Nur der Abstand musste gewahrt bleiben. So entstand ein Konzept, das die bekannte Oldtimerzeitschrift „Oldtimermarkt“ aufgegriffen hat und nun ihre Leser daran teilhaben lassen möchte.

Orte gesucht, die „Oldtimermarkt“ ergeben

Da jedes Team die Rallye separat unter die Räder nimmt, ist der Startzeitpunkt frei wählbar. Idealerweise wartet man auf einen Tag mit schönem Wetter. Startberechtigt sind alle Automobile und Motorräder, die älter als 30 Jahre sind. Auch die Strecke ist frei wählbar, allerdings sollten Ortschaften am Wegesrand liegen, deren Anfangsbuchstaben das Wort „Oldtimermarkt“ ergeben. Als virtuelle Bordkarte zum Abhaken der Etappenziele dient eine Digitalkamera oder ein fotofähiges Handy, mit dem das Team sein Teilnehmerfahrzeug zusammen mit dem jeweiligen Ortsschild ablichtet. Die Reihenfolge, in der die Orte angefahren werden, ist freigestellt. Es gilt jeweils der erste Buchstabe des Ortsnamens auf dem gelben Schild.

Das Nummernschild des Teilnehmerfahrzeuges muss lesbar sein, und alle Ziele müssen mit demselben Fahrzeug angefahren werden. Selbstverständlich sollen alle zum Zeitpunkt der Fahrt geltenden behördlichen Vorschriften und Einschränkungen eingehalten werden, appelliert Oldtimermarkt. Im Auto sollten möglichst nur Personen mitfahren, die ohnehin zusammen leben. Sobald alle Digitalfotos der Buchstabenfolge komplett sind, schicken die Teilnehmer sie mit dem Betreff Abstands-Rallye per E-Mail an redaktion@oldtimer-markt.de.

Für jeden der 13 Buchstaben gibt es einen Bonus von 10.000 Punkten. Fahren jedoch mehrere Rallye-Teilnehmer denselben Ort an, wird die Punktzahl durch die Anzahl der dieser Teams geteilt. Es ist also sinnvoll, möglichst entlegene Orte anzusteuern, um die Wahrscheinlichkeit eines Punktabzugs zu minimieren. Bei Punktgleichheit hat der ältere Klassiker Vorrang (Baujahresangabe nicht vergessen). E-Mail-Einsendeschluss ist am 31. Oktober um 24 Uhr.

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Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group, Vogel Business Media GmbH & Co. KG