Mitsubishi: „Fokussieren uns auf Kundenzufriedenheit“

Autor / Redakteur: Christoph Seyerlein / Christoph Seyerlein

Mitsubishi befindet sich in den letzten Jahren in Deutschland im Turbo-Wachstumsmodus. Importeurschef Kolja Rebstock will die jüngsten Erfolge 2019 bestätigen, einer Rekordjagd will er aber andere Dinge vorziehen.

Kolja Rebstock setzt auf einen partnerschaftlichen Umgang mit dem Mitsubishi-Handel.
Kolja Rebstock setzt auf einen partnerschaftlichen Umgang mit dem Mitsubishi-Handel.
(Bild: Seyerlein)

Herr Rebstock, die 50.000 Einheiten in Deutschland sind im vergangenen Jahr wie von Ihnen erhofft gefallen. Die Stimmung in Friedberg ist bestimmt prächtig oder?

Kolja Rebstock: Die Stimmung ist hervorragend. Wir haben einen Meilenstein überschritten, die 50.000 Einheiten waren ein großes Ziel für uns. Ich habe zwar Anfang 2018 gesagt, dass die Welt auch nicht untergehen würde, wenn wir am Ende 49.000 Autos verkauft hätten. Aber erneut fast 16 Prozent zu wachsen, obwohl wir uns davor schon auf einem hohen Niveau bewegt haben, und dann mit 52.196 Neuzulassungen die 50.000 Einheiten auch klar zu übertreffen – das ist schon sensationell. Gerade, wenn man überlegt, wo wir noch vor wenigen Jahren standen. Von den Erfolgen profitieren auch unsere Mitarbeiter und Händler. Und die Kunden sehen: Mitsubishi ist wieder da.

Was sind die nächsten Ziele? In der Vergangenheit haben Sie schon einmal angekündigt Mazda, Hyundai und ein paar andere Größen angreifen zu wollen…

Wir sprechen ganz bewusst nicht über Stückzahlen, sondern fokussieren uns auf die Kundenzufriedenheit. Für uns ist es wichtig, organisch und nachhaltig zu wachsen. Das gelingt nur, wenn der Kunde mit unseren Händlern zufrieden ist und wenn wir beispielsweise auch im Service alles richtig machen. Das ist uns wichtiger als den nächsten Absatzrekord zu jagen.