Mitsubishi: Händler warten auf Informationen zu neuen Modellen

Große Zufriedenheit im Partnerverband

| Autor: Yvonne Simon

CI: Erste Betriebe umgerüstet

Von großem Interesse für die Partner ist außerdem das Thema CI. Die ersten drei Betriebe sind Schulz zufolge nun auf die neue Signalisation umgerüstet, 30 weitere Betriebe sollen noch in diesem Jahr folgen, 140 Filialen dann 2020. Innerhalb von maximal vier Jahren will der Importeur die Umstellung abschließen. Priorität haben derzeit neue Partner, die aktuell über keine Signalisation verfügen oder bei denen gerade Baumaßnahmen durchgeführt werden.

Gesprächsbedarf gab es auch zu Service-Themen. Peter Kranich sprach auf der Tagung für den Arbeitskreis Aftersales unter anderem darüber, dass ab Frühjahr Dienste rund um „Connected Cars“ in die ersten Mitsubishi-Modelle Einzug halten werden – Daten werden dann aus dem Fahrzeug automatisch an Mitsubishi Europe gesendet. Hier müsse geklärt werden, wem die Daten gehören und inwiefern die deutschen Händler darauf zugreifen könnten.

Die Partner bemängelten außerdem, dass bei Garantiefällen die Bearbeitung von Bewilligungsaufträgen viel zu lange dauere und dass Betriebe immer öfter gezwungen seien, Videos und Bilder von beschädigten Bauteilen einzuschicken. Der Importeur kündigte an, personell aufzustocken, um die Prozesse zu beschleunigen und auch in Bezug auf die Servicethemen beim Hersteller für die Standpunkte der Händler einzutreten.

Kranich informierte die Händler stellvertretend für die Wirtschaftsgesellschaft der Mitsubishi-Händler (Wigem) auch darüber, dass deren Kooperation mit Tyre 24 beendet wurde. Händler, denen noch Provisionen zustünden, sollen diese zeitnah ausgezahlt bekommen.

Neues gab es auch bei Fuso: Gaby Breitenwischer erklärte unter anderem, dass im Zuge der neuen Signalisation erreicht werden konnte, dass Daimler, zu denen die Sparte seit einigen Jahren gehört, die Kosten für den Transport der Pylonen übernommen hat.

Jan Sperling tritt Vorstand bei

Neben der Diskussion von Vertriebs- und Servicethemen stand die Neuwahl des Vorstands auf dem Programm der Versammlung. Dabei gab es eine Änderung: Jörg Lessing (Autohaus Jörg Lessing) stellte sich nicht mehr zur Wahl. Dafür kandidierte Jan Sperling vom Hamburger Autohaus Sperling & Sohn erstmals für das Gremium. Die restlichen Mitglieder wurden wiedergewählt, so dass sich der Vorstand neben Sperling fortan wie gehabt aus Sprecher Guido Riemann (Michael Hadad Autohandel), Peter Kranich (Autohaus E. + P. Kranich), Gaby Breitenwischer (Autohaus Breitenwischer), Roland Erndle (Autohaus Erndle), Jörg Lenz (Autohaus Schwalbach) und Regine Zimmermann-Rißle (Autoservice Zimmermann) zusammensetzt. In ihren Ämtern bestätigt wurden außerdem Ralf Souren und Heidi Servos als Kassenführer des Verbands.

Ein Personalwechsel wurde hingegen bereits im Februar 2019 vollzogen: Antje Woltermann und Heike Euskirchen vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) haben die Geschäftsführung des Verbands übernommen und damit Dietrich Asche abgelöst, der den ZDK verlassen hatte.

Woltermann und Euskirchen informierten die Partner darüber, dass Anfang Dezember eine neue Website für den Verband online gehen wird, die unter anderem eine Chatfunktion beinhaltet. Impulse und Wünsche seitens der Händler seien willkommen. Außerdem regten die neuen Geschäftsführerinnen die Gründung einer Juniorengruppe an. Dabei sollen Mitarbeiter der Autohäuser im Alter unter 35 Jahren regelmäßig zusammentreffen und einen Blick in die Zukunft des Handels werfen. Der Vorschlag wurde von den anwesenden Händlern positiv aufgenommen, die Geschäftsführung will das Thema ab Januar kommenden Jahres angehen.

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