Mitsubishi: Outlander soll an frühere Erfolge anknüpfen

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Zur weiteren Verbrauchszügelung kann der Fahrer per Tastendruck einen „Eco-Modus“ aktivieren. Bis zu sechs grüne Blättersymbole auf dem Zentralinstrument spiegeln die Sparbemühungen des Fahrers, für die der Outlander jedoch mit gedrosseltem Motortemperament und reduzierter Leistung der Klimaanlage bewegt werden muss. Der optionale Allradantrieb wird in diesem Betriebszustand zudem nur bei fehlender Traktion aktiviert. Ganz anders bei eingeschaltetem „Lock-Modus“ für 4x4-Fahrten in schwierigem Terrain, dann wird via Sperrdifferenzial extra viel Kraft an die zugeschaltete Hinterachse geschickt.

Wirklich temperamentvoll ist der Benziner in keinem Fall. Wer druckvollen Vortrieb bevorzugt, wird auf den Diesel mit fast doppelter Drehmomentstärke von 380 Nm nicht verzichten wollen, zumal ein manuelles Sechsganggetriebe mitgeliefert wird. Auch die Sechsgang-Wandler-Automatik verfügt über eine wesentlich angenehmere Schalt- und Fahrcharakteristik als das CVT-Getriebe.

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Unabhängig von der Antriebskonfiguration lässt sich konstatieren, dass der Outlander zu den kombiähnlich komfortabel abgestimmten SUV zählt. Keine unangenehme Seitenneigung bei Kurvenfahrten, kein Knochenschüttler im Fond, dafür spurtreuer Geradeauslauf auch bei Seitenwind, fröhliches und sicheres Wedeln durch Wechselkurven, übersichtliche und überaus handliche Fortbewegung im engen Großstadtgewirr sowie garagenkompatible Abmessungen. Hinzu kommen moderne Assistenzsysteme wie automatischer Abstandhalter, Notbremsassistent und Spurhaltewarner. Herz, was willst Du mehr von einem modernen SUV im Outfit eines Vans?

Vielleicht einen feinen Hauch Extravaganz, der einstmals die Mitsubishi-Diamanten heller strahlen ließ als andere Markenzeichen. Auch diesen Wunsch wird der Outlander zumindest antriebstechnisch erfüllen, wenn er 2013 als Plug-In-Hybrid vorfährt. Mehr Sein als Schein, lautet die neue Devise.

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