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Mitsubishi: „Plug-in-Hybride haben Priorität“

| Autor: Yvonne Simon

Der Friedberger Importeur konnte 2019 seine Wachstumsserie fortsetzen und will künftig das Angebot an Plug-in-Hybriden erweitern. Geschäftsführer Kolja Rebstock spricht im Interview unter anderem über die Modellpolitik bei Mitsubishi, Absatzkanäle und den Einfluss der Corona-Krise.

Kolja Rebstock: „Wir sind nicht der Meinung, dass es im Moment Sinn macht, die Produktstrategie ausschließlich auf rein elektrische Fahrzeuge auszurichten.“
Kolja Rebstock: „Wir sind nicht der Meinung, dass es im Moment Sinn macht, die Produktstrategie ausschließlich auf rein elektrische Fahrzeuge auszurichten.“
(Bild: Mitsubishi/Ferdinando Iannone)

Hinweis: Dieses Interview wurde noch vor der Zuspitzung der Corona-Krise geführt.

Sie blicken auf das sechste Wachstumsjahr in Folge zurück. Trotzdem liegt das offizielle Jahresziel für 2020 nur bei 51.500 Einheiten. Das würde sogar einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr bedeuten. Warum planen Sie so zurückhaltend?

Kolja Rebstock: Bei uns ist es bewährte Tradition, unsere Händler mit erreichbaren Zielen zu motivieren und Anreize durch Boni oder die Zielerreichungseinstufung zu setzen. Außerdem haben wir ja erst 2018 die 50.000 Einheiten geknackt und sind darauf sehr stolz – so gering ist das Ziel aus Mitsubishi-Sicht also nicht. Grundsätzlich waren wir vor Ausbruch der Corona-Krise natürlich trotzdem fest davon überzeugt, dass wir die 54.033 Einheiten (Anm. der Redaktion: inkl. L200) von 2019 überbieten können. Im Moment wäre ich aber froh, wenn wir in die Nähe des Vorjahresergebnisses kommen würden, das wäre unser großer Wunsch. Ich gehe aber davon aus, dass das für uns – genau wie für andere Hersteller und Importeure – wegen der aktuellen Krise wohl nicht realisierbar sein wird.

Über den Autor

 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel