Mitsubishi Re-Model A: Frischzellenkur für Hundertjährigen

Autor / Redakteur: sp-x / Christoph Seyerlein

Vor 100 Jahren hat Mitsubishi mit dem Model A sein erstes Auto produziert. West Coast Customs durfte diesen Oldie jetzt optisch und technisch überarbeiten – unter anderem mit einem Plug-in-Hybrid als Antrieb.

Firmen zum Thema

Das Model A war vor 100 Jahren Mitsubishis erstes Auto. West Coast Customs hat nun Hand an den Klassiker angelegt.
Das Model A war vor 100 Jahren Mitsubishis erstes Auto. West Coast Customs hat nun Hand an den Klassiker angelegt.
(Bild: Mitsubishi)

Der japanische Hersteller Mitsubishi blickt bereits auf eine 100-jährige Autobautradition zurück. Sein Erstlingswerk, das Model A ist eigentlich ein Mobil, das ins Museum aber nicht auf die Straße gehört. Doch die Umbauexperten von West Coast Customs haben dieses historische Fahrzeug jetzt auf den neuesten Stand der Antriebstechnik gebracht und zugleich die Optik überarbeitet. Das Resultat ist Geschmackssache.

Statt des ursprünglichen 2,8-Liter-Reihenvierzylinders mit bescheidenen 26 kW/35 PS hat West Coast Customs dem Model A einen vom Outlander PHEV stammenden Plug-in-Hybrid-Antrieb verpasst. Dabei haben die Tüftler nicht allein die Antriebsaggregate, sondern gleich das komplette Chassis samt der Allradantriebseinheit vom Outlander übernommen, was eine umfangreiche Anpassung der Karosserie des Model A nötig machte.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 10 Bildern

Unter anderem mussten die Techniker der Aufbau verlängern und die Türen anpassen. Das modernisierte Model A hat zudem ein neues Lenkrad, Parkbremse, neue Räder mit Niederquerschnittsreifen sowie ein stark modifiziertes Frontdesign erhalten. Aus manchem Blickwinkel mag das Resultat grotesk wirken, der Umbau bietet aber zugleich einen gewissen Coolness-Faktor.

In jedem Fall dürfte sich das modernisierte Model A deutlich besser als das Original fahren: Der Antrieb, der auch rein elektrisches Fahren erlaubt, ermöglicht deutlich höhere Geschwindigkeiten als die ursprünglichen 32 km/h. Oldtimer-Fans könnten dieses Customizing-Projekt allerdings als Tabubruch sehen, denn in den Originalzustand dürfte sich das historische Fahrzeug nicht mehr zurückversetzen lassen.

(ID:45028553)