Mitsubishi sieht E-Auto-Probleme bald gelöst

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Geringe Reichweite und hohe Kosten halten viele Interessenten vom Kauf eines Elektroautos ab. Ihre Bedenken gehören bald der Vergangenheit an, glaubt Mitsubishi-Chef Osamu Masuko.

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Mitsubishi-Chef Osamu Masuko glaubt an die Elektromobilität.
Mitsubishi-Chef Osamu Masuko glaubt an die Elektromobilität.
(Foto: VBM-Archiv)

Der japanische Automobilhersteller Mitsubishi Motors sieht den Siegeszug der Elektroautos bevorstehen. Er gehe davon aus, dass Fahrzeuge mit traditionellem Verbrennungsmotor nicht mit der nächsten Generation von Elektrofahrzeugen mithalten können, sagte Mitsubishi-Chef Osamu Masuko laut dem Online-Nachrichtenmagazin „Electric Vehicle News“.

Aus Sicht des Mitsubishi-Chefs werden die Batterieprobleme wie geringe Reichweite und hohe Kosten bald gelöst sein. Demnach arbeitet der Hersteller an ehrgeizigen Zielen: Die Batteriekapazitäten sollen um das Siebenfache zulegen, sodass eine Reichweite von 1.000 Kilometern möglich werde. Zugleich sollen die Kosten auf ein Zwanzigstel des Preises von 2009 sinken.

Der Japaner verwies auf die Entwicklung der Batteriekosten in den vergangenen fünf Jahren. 2009 habe eine Batterie für ein Elektroauto noch so viel gekostet wie ein Toyota Yaris. Seither hätten sich die Preise bereits halbiert. „Innerhalb von zehn Jahren werden wir tiefgreifende Änderungen erleben“, prognostizierte Masuko. Dann sei der traditionelle Verbrennungsmotor kein Wettbewerber mehr.

Für die Hersteller sind die Elektrofahrzeuge von entscheidender Bedeutung, um die Emissionsregeln einzuhalten. Ohne Elektro- und Hybridautos könne Mitsubishi die Vorgaben in den Vereinigten Staaten, Europa und Japan nicht schaffen, sagte Masuko.

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