Mobile.de Weckruf:„Kundenbrille aufsetzen!“

Autor / Redakteur: Julia Mauritz, Christoph Seyerlein, Udo Schwickal, Martin Achter / Udo Schwickal

Onlinebewertungen werden vom Handel derzeit noch vernachlässigt. Vertreter von Autohäusern sprachen bei der Veranstaltung in Würzburg darüber, wie sie das Feedback der Kunden für sich nutzen.

Berater Edgar K. Geffroy verdeutlichte, wie wichtig es für Autohäuser ist, auch online eine persönliche Beziehung zu den Kunden aufzubauen.
Berater Edgar K. Geffroy verdeutlichte, wie wichtig es für Autohäuser ist, auch online eine persönliche Beziehung zu den Kunden aufzubauen.
(Foto: Achter)

Autohäuser sollten Systeme zur Händlerbewertung als Chance und nicht als zeitaufwendige Belastung begreifen. Diese Empfehlung sprach Stephan Jackowski von der Unternehmensberatung BBE Automotive bei der Fachtagung „Mobile.de Weckruf!“ aus. Onlinebewertungen standen im Fokus des Kongresses für Entscheider rund um das Online-Business des Automobilhandels, den die Branchenmedien »kfz-betrieb« und »Gebrauchtwagen Praxis« im November gemeinsam mit der Onlinebörse veranstalteten – in diesem Jahr zum fünften Mal.

Nur rund 20 Prozent der Autohäuser setzten sich heute intensiv mit Bewertungssystemen auseinander, erläuterte Jackowski während einer Podiumsdiskussion. „Der Autohandel muss sich die Kundenbrille aufsetzen“, forderte der Berater. Die Käufer gäben in Zukunft den Takt vor.Auch Olaf Dicker von der Kommunikationsagentur 5W-50 verdeutlichte die Wichtigkeit von Onlinebewertungen. „Früher sagte man: Von einer negativen Bewertung erfahren zehn weitere.