Mobilität der Zukunft: Hier fährt der Automat

Das automatisierte Fahren wäre bereits Realität, wenn die Gesetzgebung dem Tempo der Autoindustrie folgen könnte. Und es gibt noch ein zweites Problem: Ausgerechnet ein zentrales Versprechen können die Roboterautos wohl nicht einhalten.

| Autor: Jan Rosenow

Mit einer Vielzahl von Sensoren scannen automatisierte Fahrzeuge ihre Umgebung. Aber nicht jede gefährliche Situation lässt sich voraussehen.
Mit einer Vielzahl von Sensoren scannen automatisierte Fahrzeuge ihre Umgebung. Aber nicht jede gefährliche Situation lässt sich voraussehen. (Bild: ZF)

Es klingt makaber, aber wir sind ja unter uns: Unfallschäden sind die Butter auf dem Brot der Kfz-Branche. Die Reparatur von verbeulten Karosserien bringt den Betrieben allein aus den Regulierungen der Versicherer einen Umsatz von 22 Milliarden Euro im Jahr ein. Doch was passiert, wenn sich das automatisierte Fahren flächendeckend durchsetzt und die per Sensor und Computerintelligenz gesteuerten Autos nicht mehr zusammenkrachen? Muss die Mehrzahl der deutschen Karosserie- und Lack-Betriebe dann dichtmachen?

Geht es nach einer Prognose des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), dann kann die Branche ganz eigennützig aufatmen. Nach einer aktuellen Studie werden die Entschädigungsleistungen der Kfz-Versicherer bis 2035 im Vergleich zu 2015 durch neue Fahrerassistenzsysteme (FAS) um maximal 15 Prozent sinken. Dabei sollen die Kfz-Haftpflichtschäden um neun bis 20 Prozent abnehmen sowie die Kaskoschäden um drei bis sieben Prozent.

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