Möhler-Gruppe eröffnet Infiniti-Center

Autor: Christoph Baeuchle

Nach Nissan folgt Infiniti: Die Bremer Möhler-Gruppe hat bereits den zweiten Betrieb in diesem Jahr eröffnet und insgesamt vier Millionen Euro investiert. Mit der Premiummarke hat Möhler viel vor.

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Neu in der Hansestadt: Infiniti-Center Bremen.
Neu in der Hansestadt: Infiniti-Center Bremen.
(Foto: Möhler Gruppe)

Nach der Eröffnung des neuen Nissan-Standortes Anfang des Jahres hat die Bremer Autohaus-Gruppe Möhler auch ihr Infiniti-Center in der Hansestadt eröffnet. „Insgesamt haben wir gut vier Millionen Euro in die beiden Betriebe investiert“, sagt Dittmar Schreyer, Geschäftsführender Gesellschafter der Möhler-Gruppe.

Davon entfallen rund 1,6 Millionen Euro auf den neuen Standort der japanischen Premiummarke. Auf den insgesamt 400 Quadratmetern Gesamtfläche verteilen sich ein Ausstellungsraum für sechs Fahrzeuge sowie Büro- und Werkstattbereiche samt Ersatzteillager.

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Der Bremer Infiniti-Standort ist der erste Händlerbetrieb in Deutschland, der die aktuellen CI-Richtlinien der Japaner komplett umgesetzt hat: klare Architektur und modernes Design, wie es den Standards des Gestaltungskonzepts Iredi (Infiniti Retail Environment Design Initiative) entspricht. Mit der FGW (Feature Glass Wall) habe Infiniti ein Showroom-Element, das als Wiederkennungsmerkmal dient.

„Wir haben sehr aufwendig gebaut und entsprechend hochwertige Materialien genutzt“, erläutert Schreyer. Nicht alles, was der Technical Guide vorschrieb, stand zur Verfügung. „Gemeinsam mit Infiniti haben wir zum Teil alternative Lösungen gefunden, die nun zum Standard wurden.“ Dabei hätten beide Seiten sehr viel Verständnis und Geduld füreinander aufgebracht.

„Mit der Einstellung von zwölf zusätzlichen Mitarbeitern wollen wir von Anfang an allen Infiniti-Kunden genau den perfekten Service bieten, den sie von der Möhler-Gruppe seit Jahren auch von den anderen Standorten gewohnt sind“, fasst Centerleiter Lukas Schaumberg zusammen.

Die Ziele, die sich Schreyer und sein Team für die Premiummarke gesteckt haben, sind ehrgeizig: „In diesem Jahr wollen wir noch etwa 70 Fahrzeuge verkaufen.“ Mittelfristig soll sich der Absatz vervielfachen, sofern die Produkte stimmen und verfügbar sind. „In drei bis fünf Jahren planen wir mit einem Absatz von 180 bis 250 Einheiten.“

Zur positiven Entwicklung soll beispielsweise der neue Q30 beitragen, mit dem Infiniti seit Anfang des Jahres am Markt ist. Mit dem Kompaktler wollen die Japaner ein neues Segment erobern. Ihm wird zur Jahresmitte der Premium-Crossover QX30 folgen. „Der Q30 muss der Marke die notwendige Präsenz auf der Straße bringen“, so Schreyer.

Die Zeichen stehen gut: Nachdem Infiniti im vergangenen Jahr in Deutschland lediglich um 4 Prozent zulegen konnten, hat die Marke in den ersten beiden Monaten bereits mehr als 220 Autos auf die Straße gebracht, knapp 60 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum und rund ein Fünftel des letztjährigen Gesamtabsatzes.

Neben Bremen gibt es in Deutschland derzeit fünf weitere Infiniti-Zentren: in Hamburg, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. Zudem hat die Marke mittlerweile sechs reine Servicepartner, die den Kunden als Anlaufstelle für Wartungs- und Reparaturarbeiten zur Verfügung stehen.

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