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Morgan Plus Four: Neues Auto, alter Stil

| Autor / Redakteur: sp-x / Viktoria Hahn

Der Sportwagenhersteller Morgan verjüngt seine Modellpalette. Jetzt wurde der Plus Four erneuert. Optisch bleibt der Roadster jedoch ganz der Alte.

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Der neue Morgan Plus Four kommt erstmalig mit Vierzylinder.
Der neue Morgan Plus Four kommt erstmalig mit Vierzylinder.
(Bild: Morgan)

Mit dem Plus Four (vormals Plus 4) hat Morgan jetzt ein von Grund auf erneuertes Modell vorgestellt. Der englische Sportwagenhersteller bleibt mit der Neuauflage dem seit Jahrzehnten gepflegtem Stil treu, denn trotz einiger Innovationen sieht der Wagen auf charmant-verschrobene Weise alt aus. Der Plus Four ist das zweite Morgan-Modell auf der 2019 eingeführten CX-Plattform, einem Leichtbau-Aluminiumchassis, welches die seit den 1930er-Jahren eingesetzte Leiterrahmenkonstruktion ersetzt. Die neue Plattform kombinieren die Briten erstmalig mit einem Vierzylindermotor. Wie bei Morgan üblich, handelt es sich um ein Fremdaggregat von BMW – einen Zweiliter-Turbobenziner, der 190 kW/258 PS sowie in Kombination mit Achtgang-Automatik 400 Newtonmeter Drehmoment leistet.

In der Version mit Sechsgang-Handschaltgetriebe wird das Drehmoment auf 350 Newtonmeter beschränkt. Angesichts von nur knapp über einer Tonne Trockengewicht hat der Motor in beiden Fällen leichtes Spiel: Der Sprint aus dem Stand auf 100 Kilometer pro Stunde dauert 4,8 beziehungsweise 5,2 Sekunden, maximal sind 240 Kilometer pro Stunde möglich. Den Verbrauch des knapp über 3,80 Meter kurzen Zweisitzers gibt Morgan mit rund 7 Litern auf 100 Kilometer an.

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Trotz nostalgischer Optik bietet der Plus Four einige zeitgemäße Technikdetails, die bei normalen Großserienautos Selbstverständlichkeiten sind, von Morgan jedoch als Teil der Serienausstattung hervorgehoben werden. Dazu gehören etwa LED-Leuchten vorne und hinten, Zentralverriegelung mit Fernbedienung oder Servolenkung. Darüber hinaus soll die CX-Plattform für bessere Platzverhältnisse innen sowie deutlich mehr Steifigkeit im Vergleich zum alten Leiterrahmen-Plus-4 sorgen.

Bislang war der Plus 4 mit rund 40.000 Euro ein eher günstiges Einstiegsmodell. Für die in seiner Heimat Großbritannien bereits bestellbare Neuauflage werden umgerechnet rund 78.000 Euro aufgerufen. Die Automatikversion kostet laut Hersteller 82.500 Euro.

Anmerkung der Redaktion: Der Preis in diesem Beitrag wurde zuvor nach Angaben der Agentur mit rund 56.000 beziffert. Dieser wurde nun angepasst und entspricht jetzt den Informationen der offiziellen Hersteller-Website.

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