Motorradtour 2019: Zwischen Sonne, Segen, Bergen und Regen

„Wie immer perfekt organisiert“

| Autor: Wolfgang Michel

Weihwasser vom Kapuzinerpater für Motorräder und Gäste.
Weihwasser vom Kapuzinerpater für Motorräder und Gäste. (Bild: Michel/»kfz-betrieb«)

Wie in den Vorjahren startete auch die vierzehnte Motorradtour von »bike und business«, »Fahrzeug+Karosserie« und »kfz-betrieb« am Sitz der Vogel Communications Group in Würzburg. Die Wetterprognosen für Altötting/Oberbayern und das Salzkammergut/Österreich waren ausgezeichnet: Sämtliche Apps prognostizierten bereits Tage vor der Abfahrt klasse Wetter mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius. Motorrädern und Teilnehmern sollten vier tolle Tage bevorstehen. Lediglich die Heimreise startete im strömenden Regen. Doch nach rund eineinhalb Stunden waren wir auf der Rückfahrt luftgetrocknet unterwegs. Zurück in Würzburg zeigte das Thermometer wieder 30 Grad an.

Aber der Reihe nach: Wie jedes Jahr standen für die Teilnehmer die Fahrstile „sportiv“, „ambitioniert“ und „cruisen“ zur Wahl. Letzteres galt in diesem Jahr für alle Teilnehmer der Gruppe 9, viele davon sind Stammgäste – der Tour und der Cruiser-Gruppe. Wir begrüßten aber auch Premierengäste.

Die diesjährige Cruiser-Truppe 9 setzte sich aus Antje und Christian Baumann (Baumann Automobile), Michael Butter und Matthias Gärtner (beide Gärtners Motorradshop), Max Kröninger (Autohaus Kröninger), Werner Prange (Autohaus Prange) sowie Mareile Guderjahn und Wolfgang Michel (beide »kfz-betrieb«) zusammen. Gemeinsam brachten die Harley Davidson von Werner Prange, die zwei Yamaha Niken von Matthias Gärtner und Michael Butter sowie die drei BMWs von Antje und Christian Baumann sowie Wolfgang Michel über 700 PS auf die Straße.

Viel Duft in der Luft

Auf der 380 Kilometer langen Anreise durch den Aischgrund und das Nürnberger Land sowie durch die Oberpfalz nach Altötting lagen viele leckere Düfte in der Luft. Ob im Knoblauchsland in der Mitte des Städtedreiecks Erlangen-Fürth-Nürnberg oder entlang der Aischgründer Bierstraße, ganz automatisch dachte man an leckeres Essen und Trinken. Äußerst unangenehm hingegen war der riesige Bagger, der gute zehn Minuten vor uns herfuhr und nicht zu überholen war. Er blies uns in dieser Zeit so viel Dreck aus dem Auspuff aufs Visier, das schafft ein moderner Diesel-Pkw nicht einmal auf 500.000 Kilometern.

Nachdem der Bagger weg und die Luft somit wieder rein war, fand der erste Boxenstopp in Dietfurt an der Altmühl unter Paulaner-Sonnenschirmen des Gasthofs „Zur Post“ statt. Für uns gab es logischerweise kein Bier, dafür aber alkoholfreie Getränke und ein paar Kugeln Eis. Beides brachte die ersehnte Abkühlung. Denn mittlerweile zeigte das Thermometer 30 Grad Celsius an. Über die niederbayerischen Städte Rottenburg an der Laber und Landshut ging die Fahrt weiter nach Altötting. Gegen 18 Uhr trafen wir am Hotel Plankl mit vollgetankten Motorrädern ein. Endlich stand einem Bier nichts mehr im Wege.

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