Mustang Mach-E soll mit leichter Verzögerung durchstarten

Seite: 2/2

Firma zum Thema

„Aktiv“, „Zahm“ oder „Temperamentvoll“

Die Fahrwerksabstimmung ist ein guter Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort. Auf dem riesigen, senkrecht stehenden Zentral-Display lassen sich zudem drei Fahrprogramme aktivieren. Sie heißen: „Aktiv“, „Zahm“ und „Temperamentvoll“. Bei letztem Modus sind alle Sinne des Autos geschärft, die Gasannahme reagiert besonders spontan. „Zahm“ funktioniert bestens für die entspannte Überlandfahrt, zumal dann die Verzögerung des Elektromotors auf null schaltet und man sehr effizient unterwegs sein kann („Segeln“).

galleryid=46931326

Wer es liebt, dass beim Lupfen des Fahrpedals die E-Maschine stärker verzögert, wählt sinnvollerweise den „1-Pedal-Modus“. Bei vorausschauender Fahrweise kann der Mach-E dann nur mit dem rechten Fuß beschleunigt und abgebremst werden. Das funktioniert bis zum Stillstand.

Inspiriert von Tesla – qualitativ hochwertiger

Im Interieur zeigt der Mach E unmissverständlich, wo die Designer aus Dearborn ein bisschen stibitzt haben: bei Tesla. Auch im elektrischen Mustang wirkt alles sehr reduziert, die Qualität allerdings übertrifft den Konkurrenten aus Kalifornien deutlich. Wer mit einem Smartphone zurechtkommt, für den stellt auch die Menüführung im Mach-E kein Problem dar.

Trotz totaler Digitalisierung, Touch-Bedienung und kabelloser Koppelung mit dem Smartphone (Android Auto, Apple CarPlay) gibt es als kleines Gimmick ein Rändelrad zur Lautstärkenregelung (hier wollte man wohl die konservative Klientel nicht verschrecken). Es sitzt unten direkt auf der Glasoberfläche des großen Displays. Wie dieses einzigartige Feature funktioniert, bleibt das Geheimnis seiner Entwickler.

(ID:46931326)