Kfz-Innung Sachsen West/Chemnitz Mutig nach vorn schauen

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Doris Pfaff

Ob der Dieselmotor am Ende ist und welche Aussichten die Branche für die Zukunft hat, waren Fragen, die im Mittelpunkt des fünften Kfz-Tags in Chemnitz standen. Für die Branche sieht es gar nicht so schlecht aus, meinen Experten.

Michael Schneider, Obermeister der Kfz-Innung Sachsen West/Chemnitz, sieht keinen Grund, nicht optimistisch in die Zukunft zu schauen.
Michael Schneider, Obermeister der Kfz-Innung Sachsen West/Chemnitz, sieht keinen Grund, nicht optimistisch in die Zukunft zu schauen.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Zu ihrem fünften Kfz-Tag hatten die Kfz-Innung Sachsen West/Chemnitz und die Handwerkskammer Chemnitz in das Bildungszentrum der HWK eingeladen. Im Fokus stand die Frage, welche Auswirkungen die Transformation der Kfz-Branche auf das Geschäft der einzelnen Betriebe haben wird.

Uwe Stürzbecher von der Handwerkskammer Chemnitz stellte das Thema Euro 7 und die neuen Emissionsgrenzen vor. Bis 2050 soll Europa klimaneutral werden. Aber schon bis 2030 sollen die Emissionen beim Pkw um 55 Prozent und beim Lkw um 50 Prozent sinken. „Um diese Werte zu erreichen, müssten neue Technologien und Antriebe her“, sagte Stürzbecher.