Impfaktion der Kfz-Innung Gifhorn Nach dem Piekser gab es den Urlaubscheck fürs Auto

Autor: Doris Pfaff

Ein Piekser gegen Corona und ein kostenloser Urlaubscheck für das Auto. Unter diese Prämisse stellte die Kfz-Innung Gifhorn ihre Impfkampagne. Bei den Kunden kam das gut an. Außerdem leistete das Kfz-Gewerbe so einen Beitrag im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

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Das Team vom Autohaus Kühl und der Arztpraxis Dr. Joachim Siegert (von links): Michael Neuburger, Sascha Dörrfeld, Justin Mölder, Annika Brandes, Dr. Joachim Siegert und zwei Praxismitarbeiterinnen.
Das Team vom Autohaus Kühl und der Arztpraxis Dr. Joachim Siegert (von links): Michael Neuburger, Sascha Dörrfeld, Justin Mölder, Annika Brandes, Dr. Joachim Siegert und zwei Praxismitarbeiterinnen.
(Bild: Autohaus Kühl)

Impfen da, wo die Kunden sind. Warum nicht auch im Autohaus? Das überlegte sich die Kfz-Innung Gifhorn und organisierte vergangene Woche eine Impfkampagne. „Die Tatsache, dass aktuell ausreichend Impfstoff vorhanden ist und wir unseren Beitrag zur Vermeidung einer erneuten Schließung des Einzelhandels leisten können, war Motivation genug“, sagte Michael Neuburger, stellvertretender Obermeister, der die Aktion initiierte.

Unter dem Motto „Du und dein Auto, gemeinsam sicher durch den Sommer“ warb die Gifhorner Kfz-Innung auf verschiedenen Wegen für ihre Impfaktion, unter anderem auch auf Facebook. Die Aktion führte sie in Kooperation mit der Arztpraxis Dr. Joachim Siegert durch. Der besondere Clou dabei: Im Autohaus Kühl erhielt jeder impfwillige Kunde im Anschluss an den kleinen Piekser einen kostenlosen Urlaubscheck für sein Auto.

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Dabei wurden alle relevanten Fahrzeugsysteme gecheckt und, wenn nötig, auch alle Flüssigkeiten wie Motoröl, Scheibenreiniger etc. kostenlos ergänzt, so Neuburger. Die Impfwilligen konnten vor Ort auch ihren Impfstoff wählen. Johnson & Johnson und Biontec standen zur Auswahl. Beide Teams, das der Arztpraxis und das des Autohauses mit dem Serviceleiter Frank Hermann, waren gut vorbereitet.

Weil eine Anmeldung nicht erforderlich war, wusste keiner im Vorfeld, ob das Angebot angenommen würde. Das wurde es. Sowohl Michael Neuburger als stellvertretender Obermeister als auch die Arztpraxis waren am Ende froh über den Erfolg der vierstündigen Aktion. 25 Menschen ließen sich im Autohauses impfen und ihr Auto checken. „Damit leisteten sie ihren Beitrag zur eigenen Gesundheit wie auch zur Gesunderhaltung Anderer“, freute sich Neuburger.

Die Aktion brachte der Kfz-Innung auch viel öffentlichen Zuspruch. Die Aktion brachte rund 5.000 Klicks und Likes auf Facebook, außerdem auch eine Fernsehberichterstattung und einen Bericht im Lokalradio.

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Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik